Schlüssel

…Schlüssel Assoziation: – Lösung, Zugang. Fragestellung: – Welches Problem bin ich zu lösen bereit? Allgemein: In Träumen tauchen häufig Schlüssel auf. Sie stellen neue Einstellungen, frische Gedanken und Gefühle dar, die Erinnerungen, Erlebnisse und Wissen einschließen können, die der Mensch zuvor vor sich verborgen hat. Wenn in einem Traum ein Schlüsselbund vorkommt, ist dies ein Hinweis, daß der Träumende seine gesamte Persönlichkeit für neue Erfahrungen öffnen muß. Schlüssel kann Vernunft und Logik verkörpern, mit denen man Hindernisse überwindet. Als Phallussymbol bringt er manchmal sexuelle Bedürfnisse zum Ausdruck. Psychologisch: Schlüssel und Schloß stehen als Symbole für Mann und Frau, für deren Vereinigung, aber auch für die Frigidität und das Schutzbedürftigkeit der Frau. In früheren Zeiten wurde dem König der Schlüssel zur Stadt als Geschenk überreicht, dies geschah auch mit dem Anspruch, daß er diese Stadt schütze. Ist etwas im Traum verschlossen, so kann es nur mit dem passenden Schlüssel erreicht werden. Aus diesem Bild ergibt sich die Offenbarungssymbolik des Schlüssels. Mit dem Schlüssel gelangt der Träumende vielleicht in bisher noch ungekannte Bereiche seiner Psyche. Daher kann der Schlüssel als Traumbild auch eine Persönlichkeitsentwicklung ankündigen. Oft umschreibt das Traumbild eine rätselhafte Angelegenheit oder ein Geheimnis, zu dem wir den Schlüssel suchen,- wer ihn verliert, wird niemals dahinterkommen. Geht uns im Traum ein Schlüssel verloren, gilt das auch als Hinweis, endlich mit der eigenen Geheimniskrämerei Schluß zu machen. Nach Artemidoros bedeutet er, daß man den Schlüssel zum Herzen eines Menschen gefunden hat, der unserer Liebe wert ist. In anderem Zusammenhang gilt der Schlüssel auch als Warnung vor einer geplanten Reise oder Umstellung, da im Augenblick alles gegen eine Ortsveränderung oder eine Änderung unseres bisherigen Lebensstils spricht. Wenn der Träumende den Eindruck hat, in Gefangenschaft geraten zu sein, kann der Schlüssel zur Freiheit häufig wie durch Zauberhand auftauchen. In sich trägt der Mensch viele Lösungen für seine Probleme bei sich. Ein Symbol, wie der Schlüssel im Traum eines darstellt, kann der Auslöser sein, welcher den Träumenden wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt und seine Fähigkeit, sich Lösungen zu erarbeiten, freisetzt. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene kann ein Schlüssel im Traum das Bedürfnis des Träumenden nach Befreiung aus einer belastenden Situation darstellen und dann eine positive Bewegung in Gang setzen. Silberne und goldene Schlüssel symbolisieren zeitweilig spirituelle Macht. Artemidoros: Ein Schlüssel, den man im Traum schaut, bedeutet einem Heiratslustigen, er werde eine treue und haushälterische Frau bekommen, und einem Mann, der eine Sklavin kaufen will, verspricht er eine Dienerin, die es gut mit ihm meinen wird. Eine Reise verhindert er, weil er das Symbol der Verriegelung und der Haft ist. Er dient ja nicht zum Öffnen, sondern zum Verschließen der Tür, denn sonst braucht man weder Schlüssel noch Tür. Ist aber kein Hauswart… Traumdeutung Schlüssel

Regen

…Regen Assoziation: – Freisetzung von Emotionen,- mal sanft und wohltuend, mal dramatisch und bedrohlich. Fragestellung: – Welche Gefühle strömen auf mich ein? Allgemein: In seiner einfachsten Bedeutung steht Regen für Tränen und das Loslassen von Gefühlen. Der Träumende war vielleicht deprimiert und hat im Alltag keine Möglichkeit, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Je nach den Begleitumständen deutet man ihn oft wie folgt: Regen sehen fordert auf, mehr Gefühle zuzulassen. Vom Regen durchnäßt werden deutet auf Probleme durch Gefühle hin,- man läßt sich zu sehr von Gefühlen leiten. Nieselregen steht für Entspannung und innere Ausgeglichenheit. Wolkenbruch warnt vor Gefühlsüberschwang. Überschwemmung durch Regen deutet darauf hin, daß man sich von Gefühlen hinreißen läßt und dadurch zu Schaden kommt. Psychologisch: Er kommt auch im Traum vom Himmel herab und befruchtet die Erde. Das umschreibt, daß wir im Wachleben die Früchte unserer (geistigen) Arbeit oder unserer Liebe ernten können, unsere Hoffnungen und Wünsche können in Erfüllung gehen. Peitscht uns der Regen stürmisch ins Gesicht, werden wir uns auf manchen Streit, auf manche vergebliche Liebesmüh gefaßt machen müssen. Verspüren wir im Traum auf unserer Haut, daß der Regen warm ist, können wir uns wohl auf einen ‘warmen Regen’ freuen, auf eine Aufbesserung der Finanzen, zumal ja auch auf Regen immer Sonnenschein folgt. Aber leider kann man manchmal vom Regen in die Traufe kommen, also vom Leben enttäuscht werden. Im Traum des Mannes entspricht der Regen dem ungestillten Bedürfnis nach Totalentspannung. Im Traum einer Frau kann Regen für den Geschlechtsakt stehen. Zudem kann er eine allgemeinere Bedeutung haben und auf die Verwirklichung von Möglichkeiten auf Gruppenebene hindeuten. Alle Menschen sollten dazu in der Lage sein, die Fruchtbarkeit zu nutzen, die er mit sich bringt. Spirituell: Wegen seines ‘himmlischen’ Ursprungs symbolisiert Regen im Traum göttliche Segnung und Offenbarung. Artemidoros: Ein Regen ohne Sturm und heftigen Wind ist allgemein gut, ausgenommen für jene, die sich zu einer Reise rüsten, und für Leute, die ihre Arbeiten unter freiem Himmel verrichten,- diesen ist er hinderlich. Sprühregen und Raureif sind Bauern höchst zuträglich, während sie den übrigen Menschen mäßige Geschäfte ankündigen. Platzregen, Wirbelwind und Sturm sind Vorboten von Gefahren und Schäden,- einzig Sklaven, Armen und Leuten, die sich in einer Klemme befinden, prophezeien sie Befreiung von den sie bedrängten Widerwärtigkeiten,- denn auf gewaltige Stürme folgt gutes Wetter. Volkstümlich: (arab. ) : Träumt einer, ein milder Regen falle auf seinen Heimatort, werden die dortigen Einwohner Wohltaten vom Kaiser empfangen,- regnet es aber zu stark und unaufhörlich, werden die Bewohner des Kaisers Ungnade zu spüren bekommen, später aber wieder Gnade finden. Dünkt es den Kaiser, er werde unterwegs vom Regen überrascht, werden seine Wünsche nicht in Erfüllung gehen entsprechend dem Umstand, daß der Regen seine Gewänder durchnäßte,- ist er auf einer… Traumdeutung Regen

Bein

…Beine und Füße seien so schwach geworden, daß er nicht mehr gehen kann, wird er, sei er, wer er wolle, in der Ausübung seines Gewerbes, mit dem er seinen Lebensunterhalt verdient, arg behindert werden. Träumt ein großer Herr oder Reicher, Beine und Füße seien ihm abgeschlagen worden, wird er seine Knechte verlieren und qualvoll enden,- ein Armer wird schnell sterben,- denn der Arme verdient sich mit der Beweglichkeit seiner Füße das tägliche Brot, der Reiche kann auch ohne Füße, wenn auch unter Schmerzen, leben, weil er sich auf die Füße seiner Träger stützen kann. Dünkt es einen hohen Herrn, er hinke und finde keine Heilung, wird ihm sein Oberknecht großen Ärger bereiten,- hat er aber Heilung gefunden, wird er seinen Knecht in harte Zucht nehmen und zurechtweisen,- einem gemeinen Mann wird in seinem Beruf alles schiefgehen. bewegen: alles geht glatt und kommt dir entgegen,- du hast es jetzt nicht schwer einen Erfolg zu erzielen,- nackt: sei verschwiegen, du hast Neider, die dir den Erfolg nicht gönnen,- bekleidet: dein Wohlstand wächst,- du brauchst nichts zu befürchten,- abnehmen sehen: einer deiner guten Freunde wird sterben,- verlieren: du verlierst einen guten Freund,- verletzen: du wirst in deinem Vorhaben gehindert, auch in der Liebe geht nichts weiter,- abwarten,- brechen: Geschäftsverlust,- Erniedrigung im Beruf,- dünne Beine haben: du wirst verraten,- verwundet: Unglück,- von Holz (Prothese): du wirst betrogen. dickes und geschwollenes: Verrat von Freunden oder Verlust eines geliebten Wesens. (europ.) : schön, sauber und wohlgeformt: verheißt Glück, Freude und Gesundheit und treue Freunde,- angeschwollen sehen: Schaden und Verlust,- kommende Schwierigkeiten und Stagnation,- das Bein eines jungen Mädchens sehen ist ein Zeichen von Wollust,- auch: bald den Kopf verlieren und sich gegenüber einem liebreizenden Geschöpf sehr lächerlich benehmen,- ein häßliches und abgemagertes haben: Verdruß und eventuell Krankheit,- häßliche Beine: schlechte Geschäfte und schlechtgelaunte Kollegen stehen ins Haus,- sich ein Bein brechen: deutet Unglück an, dem man aus dem Wege gehen kann,- auch: kündigt einen finanziellen Verlust an oder eine Zurückweisung im Beruf,- Beinbruch bei anderen sehen: Erfolg bei einem Wettbewerb,- z.B. Examen, Sport,- ein amputiertes sehen: man wird einen guten Freund verlieren und die häusliche Atmosphäre wandelt sich zu einer Hölle,- selbst eins amputiert bekommen: es bestehen Hemmungen und Unsicherheiten in der augenblicklichen Lebenssituation, man kann nicht mehr weiter, weder rückwärts noch vorwärts, man muß abwarten,- Beinverletzung: Geldschwierigkeiten, die je nach Art der Verletzung kürzer oder länger anhalten werden,- auch: Malariaschübe,- Geschwüre an den Beinen: bedeutet große finanzielle Verluste, um anderen zu helfen,- ein Holzbein haben: sich unangemessen als Vermittler zwischen Freunde stellen,- drei oder mehrere Beine haben: man plant zu viele Unternehmungen in der Phantasie,- von ihnen nicht getragen werden: sagt Armut voraus,- rennen: mit Ehrgeiz möglichst schnell an ein Ziel kommen wollen oder vor… Traumdeutung Bein

Hai

…Hai Assoziation: – in den Emotionen lauernde Gefahren. Fragestellung: – Welches übermächtige Gefühl ist bedrohlich für mich? Medizinrad: Schlüsselworte: Uralt,- Überlebenskünstler,- angriffslustig,- hungrig. Beschreibung: Als uralte Bewohner des Meeres sind Haie hervorragend für ihr eigenes Überleben ausgerüstet. Sie haben im allgemeinen schlanke, stromlinienförmige Körper, dicke, fleischige Schwänze und ein riesiges Maul mit mehreren Reihen scharfer, wirkungsvoller Zähne. Die meisten Haie ernähren sich von Fischen,- größere, insbesondere wenn sie ausgehungert sind, greifen, wenn die Gelegenheit sich bietet, auch Menschen an. Obwohl Haie in den meisten Menschen leicht Panik auslösen, werden sie nur dann aggressiv, wenn sie sehr hungrig oder in Gruppen sind. Allgemeine Bedeutung: Das, was du fürchtest,- deine Macht, dich selbst zu schützen,- ein bösartiger Aspekt deiner Natur. Assoziation: Finanzhai,- jemand, der für seinen persönlichen Vorteil über Leichen geht. Transzendente Bedeutung: Eine Traumaussage darüber, was du essen solltest oder dessen, was dich auffrißt. Psychologisch: Da ein Hai ein Meereslebewesen ist, steht er für Probleme im emotionalen Bereich. Offenbar kann die emotionale Belastbarkeit des Menschen durch skrupelloses Verhalten verschlissen werden. Der Hai ist das Traumsymbol für die Potenz, männliche Schaffenskraft und auch für die Aggressivität und Rücksichtslosigkeit, die man besser beherrschen muß. Zuweilen warnt der Fisch auch vor Täuschung durch andere. Für die Deutung des Traums ist es von Bedeutung, wie sich der Hai verhält und wie sich der Träumende beim Zusammentreffen mit dem Hai fühlt. Vielleicht ist der Traum von einem Hai auch ein Hinweis darauf, daß der Träumende unfair angegriffen wird und daß jemand versucht, sich etwas zu nehmen, was rechtmäßig dem Träumenden gehört. Befindet sich der Träumende in einem Meer mit Haien, sieht er sich in einer Situation, in der er keinem traut. Wird er von einem Hai verfolgt, kann dies darauf hinweisen, daß der Träumende sich in Gefahr gebracht und die Situation dadurch geschaffen hat, daß er in den Hoheitsbereich eines anderen eingedrungen ist. Spirituell: Der Hai wird mit dem kollektiven Unbewußten in Verbindung gebracht und ist ein Symbol für die Angst vor dem Tod. Der Träumende ist nicht dazu in der Lage, sich diesen Ängsten ohne Hilfe zu stellen. Volkstümlich: (arab. ) : Feinde umlauern dich und wollen Gefahr bringen,- man sei auf der Hut! schwimmt weg: du hast die Gefahr überstanden. (europ.) : sehen: sagen ernstzunehmende Feinde voraus,- auch: man kann einer ernsthaften Schwierigkeit oder Krankheit gerade noch entkommen,- Warnung, andere Menschen nicht zu verletzen,- von einem verfolgt oder angegriffen werden: aufgrund unvermeidlicher Rückschläge in Mutlosigkeit versinken,- von einem gebissen oder gefressen werden: man wird von anderen Menschen verletzt werden und läßt das sogar zu,- im klaren Wasser: der Erfolg bei Frauen und im Beruf wird nicht ewig anhalten, da Neider an der Position sägen,- ein toter: stellt Versöhnung und neue Gewinne in Aussicht…. Traumdeutung Hai

Teufel

…Teufel Assoziation: – negative Kräfte,- Versuchung. Fragestellung: – Was liegt zwischen mir und meinem höheren Bewußtsein? Allgemein: Vom Teufel zu träumen bedeutet normalerweise, daß der Träumende mit jenen wilderen, urzeitlichen Seiten seines Selbst ins reine kommen muß, die ihm unbekannt sind und daher Angst machen. Der Träumende muß sich mit diesem Teil konfrontieren und dafür sorgen, daß er für ihn arbeitet, statt gegen ihn. Der Teufel verliert seine Macht, wenn er ihn erst einmal als etwas erkannt hat, was zu jedem Menschen gehört und mit dem man sich zwangsläufig irgendwann einmal konfrontieren muß. Teufel verkörpert jene Gefühle, Wünsche, Begierden und Leidenschaften, die man bewußt zwar ablehnt, von denen man aus dem Unbewußten aber doch stark beeinflußt und geschädigt wird. Man muß lernen, sie bewußt anzunehmen und zu verändern. Psychologisch: Zwar glaubt heute eigentlich kein Mensch mehr an den Teufel, als Traumbild erscheint er aber recht häufig. Oft ist dies bei Menschen der Fall, die ein religiöses Problem nicht verarbeitet, aber schon verdrängt haben. Der Teufel weist dann darauf hin, wie wichtig die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens für die innere Stabilität des Träumenden ist. Bei Personen, die ein übertriebenes Moralverständnis haben, kann er auch ein Hinweis sein, daß sie das Naturhafte in sich selbst stärker akzeptieren sollen. In Goethes ‘Faust’ ist die Teufelsfigur Mephisto eine sehr intellektuelle Erscheinung. Der Teufel als Traumbild kann daher auch auf die Gefahren eines allzu intellektuellen Denkens hinweisen. Der Teufel ist ein gefallener Engel und deckt schonungslos Charakterschwächen oder schwache Stellen in unserem Seelenleben auf. Sieht man einen und spricht man mit ihm, sollte man sich vor einem Menschen in seinem Umkreis hüten, der einem nicht wohlwill. Werden wir von einem Teufel angegriffen, handeln wir im Wachleben leicht unbeherrscht oder ungalant. Er kann aber auch auf einseitiges, nur auf Profit gerichtetes Denken hinweisen. Der Teufel im Traum ist als Personifizierung der bösen Anteile des Menschen das Objekt, dem er die Stirn bieten kann. Wenn der Träumende Angst vor seinen Leidenschaften, vor seiner Wut und seinen Gefühlen hat, dann kann sich dies im Traum als Teufel manifestieren. Spirituell: Er symbolisiert alle Kräfte, die Verwirrung, Dunkelheit und Tod bringen. Manchmal wird behauptet, daß der Unterschied zwischen Freund und Feind nur sehr gering ist. Vielleicht lohnt es sich für den Träumenden, bei sich anzufangen, wenn er irgendeine Form von Übel oder falsches Verhalten erkennen will. Volkstümlich: (arab. ) : sehen: du wirst es mit bösen Menschen zu tun bekommen,- man will dich verführen,- mit einem kämpfen und unterliegen: böse Leidenschaften werden dich beherrschen,- einen überwinden: Friede wird in deiner Seele einkehren. (pers. ) : Dieses Symbol offenbart dem Träumenden, daß er an einer großen verschwiegenen Schuld mehr leidet, als er sich eingesteht. Versucht er im Traum,… Traumdeutung Teufel

Bühne

…Bühne Assoziation: – Show,- Errungenschaft. Fragestellung: – Welche Anerkennung wünsche ich mir oder fürchte ich? Was bin ich der Welt zu zeigen bereit? Psychologisch: Bühne steht oft für das Leben allgemein, bedeutet die Mit- und Umwelt,- je nachdem, was sich darauf abspielt, kann man sein eigenes Verhältnis zur Welt erkennen und daraus praktische Konsequenzen für sinnvolle Änderungen der eigenen Einstellung, Erwartungen und Verhaltensweisen ziehen. In der Handlung auf der Bühne kann das Unbewußte aber auch die derzeitige Lebenssituation ‘dramatisch’ durchspielen und Entscheidungshilfen geben,- das läßt sich nur individuell erkennen. Im Traum auf der Bühne zu stehen bedeutet, daß sich der Träumende zeigen und präsentieren will. Es ist die ‘Position im Rampenlicht’, die man anstrebt. Man sieht sich gern im Mittelpunkt und genießt die Aufmerksamkeit anderer. Kein Wunder, daß introvertierte Menschen sich kaum an solche Träume erinnern. Eine Freiluftbühne ist ein Hinweis auf Kommunikation mit der breiten Masse. Eine Drehbühne zeigt das Bedürfnis, in Bewegung zu bleiben, selbst während der Träumende eine Rolle spielt. Ist der Träumende nur der Zuschauer, so ist er in die Rolle der Passivität gedrängt und muß das Bühnengeschehen beobachten. Eine weiße Bühne oder ein Podium können sich auf Erfolg in öffentlichen Angelegenheiten beziehen. Spirituell: Aus spiritueller Sicht ist eine Bühne ein Symbol für das Theater des Lebens. Der Träumende ist dazu in der Lage, die Ereignisse objektiv zu beobachten, obwohl er beteiligt ist. Indem er das ‘Stück’ nach außen projiziert, kann er sein Leben steuern. Artemidoros: Sodann nehmen berufliche Tätigkeiten, deren Wirkung auf das gleiche hinausgeht, denselben Ausgang, mögen sie auch hinsichtlich ihres Verfahrens verschieden sein. So träumte der Chirurg Apollonides, er agiere bei der Aufführung homerischer Szenen und verwunde viele, worauf er viele chirurgische Eingriffe vorzunehmen hatte. Denn die Darsteller homerischer Szenen verwunden und vergießen Blut, haben aber nicht die Absicht zu töten,- ebenso verhält es sich mit dem Chirurgen. Volkstümlich: (arab. ) : (du siehst dich auf einer Bühne): man sagt dir nicht die Wahrheit,- auf einer Bühne stehen: du strebst Erfolge ohne eigene Leistungen an,- Bühne sehen: sei nicht zu schüchtern,- andere auf der Bühne sehen: man ist gegenüber anderen neidisch,- (europ.) : sehen: gilt für Erfolg auf einem bestimmten Gebiet,- eine durch einen Vorhang verdeckte: vergebliches Ringen,- sieht man aber den Vorhang verschwinden: der Erfolg wird bald eintreten,- Bühnenstück: Es ist besser sich als Zuschauer zu sehen und nicht als handelnde Person des Stückes,- sich selbst auf einer erblicken: man möchte seine beruflichen Erfolge ohne große Anstrengungen erreichen,- andere auf einer sehen: unterdrückte Neidgefühle kommen ans Tageslicht. (Siehe auch ‘Theater’)… Traumdeutung Bühne

Besteck

…Besteck Psychologisch: Besteck im Traum richtet unseren Blick auf die Eßkultur und die Ernährungsweise. Essen hängt mit Grundbedürfnissen und deren Verfeinerung zusammen. Das Besteck hilft, diesen Kultivierungsprozeß durchzuführen. Dazu kommt noch die Bedeutung der Zerlegung und damit der Analyse. Achten Sie darauf, woraus das Besteck besteht, ob es besondere Formen aufweist. Viele glauben, daß Träume von Besteck die männlichen und weiblichen Seiten des Träumenden darstellen. Messer und Gabel zusammen können auch für einen ausgeglichenen Lebensstil stehen. Jede Assoziation, die das Besteck mit dem Wachleben des Träumenden hervorruft, ist ebenfalls wichtig. Kam im Traum zum Beispiel altmodisches Besteck vor, kann das mit den Großeltern des Träumenden oder Kindheitserlebnissen zu tun haben. War das Besteck modern oder unbekannt, mag es den Wunsch des Träumenden darstellen, neue Aufgaben oder eine neue Lebensphase zu beginnen. Besteck im Zusammenhang mit Essen kann Ernährung symbolisieren und deshalb ein gesundes emotionales oder persönliches Wachstum andeuten. Wenn Essenstücke von der Gabel fallen oder man ein stumpfes Messer benutzte, besagt dies, daß man sich derzeit frustriert fühlt oder Probleme hat, geistige Nahrung zu bekommen, die man braucht. Gabel: Diese ist mit ihren spitzen Forken ein verbreitetes Aggressionssymbol. Haben Sie ‘etwas aufgegabelt’? Gibt es etwas in diesem Traum, das schwer zu fassen oder festzuhalten ist? Genieren Sie sich, mit Ihren Fingern zuzugreifen? Löffel: Der Löffel ist das am wenigsten aggressive Symbol unter dem Besteck. Bei ihm ist an die volkstümliche Redewendung ‘den Löffel abgeben’ für den Tod zu denken. Ferner erinnert er uns an die Kindheit, als wir nur mit dem Löffel zu essen pflegten. Bisweilen bestehen auch Anklänge an den ‘Suppenkasper’ (die Kindergeschichte aus ‘Der Struwelpeter’). Man muß seine Suppe auslöffeln, das heißt, die Konsequenzen dessen tragen, was man sich ‘eingebrockt’ hat. Messer: Das Messer ist einmal ein Symbol der Aggression und zum anderen des technischen oder analysierenden Geistes. Dabei ist besonders wichtig, um welche Art des Messers es sich handelt. Große Brot- und Küchenmesser drücken auch größere Aggressionen aus, als kleine Frühstücks- oder beispielsweise Obstmesser. Beachten Sie auch immer, ob das Messer scharf oder stumpf ist. Scharfe Messer weisen auf größere Aggressionen oder einen schärferen Verstand hin, stumpfe Messer auf kleinere Aggressionen und einen eher trüben oder ungenutzten Verstand. Volkstümlich: (europ.) : Man kann nicht alles alleine schaffen und sollte deshalb die Unterstützung, die einem geboten wird, wahrnehmen. blankgeputzter Löffel: das Familienleben verläuft reibungslos,- ein Satz neuer Löffel: bedeutet Harmonie in der Familie,- Löffel die Essen ausschöpfen: das Leben ist gut zu einem, man wird es in vollen Zügen genießen können,- es wird einem nicht an Essen mangeln,- eine Gabel mit der schmackhafte Zutaten vermischt werden, kann lebhafte und angenehme gesellschaftliche Ereignisse in naher Zukunft andeuten,- ein Messer verschenken: Warntraum! zeigt den vorzeitigen Abbruch eines Vorhabens an,-… Traumdeutung Besteck

Elefant

…Elefant Assoziation: – Weisheit,- Gedächtnis,- die Macht der Beharrlichkeit. Fragestellung: – Wo liegt meine eigene Weisheit? Psychologisch: Nicht nur in der Wirklichkeit, sondern auch im Traum ist der Elefant ein Dickhäuter, der um seine zerstörerische Kraft kaum weiß. Als Traumsymbol stellt er die Kraft des Unterbewußtseins dar, das, wird es nicht durch die Ratio kontrolliert, durchaus gefährlich sein kann. Diese Kraft ist jedoch beherrschbar und läßt sich auch sinnvoll einsetzen. Die Stoßzähne und der Rüssel sind eindeutige Symbole für die männliche Sexualität. Für die Deutung des Traums ist es wichtig, wie sich der Elefant verhält. Greift er an oder geht wild durch, ist dies eine Warnung an den Träumenden vor unbeherrschter Triebhaftigkeit. Ist er jedoch krank, verletzt, müde oder stirbt, so deutet dies auf beeinträchtigte Lebenskraft oder auf Störungen des Unterbewußtseins hin. Ein friedlicher, kräftiger und arbeitsamer Elefant bedeutet, daß die Kraft des Unterbewußtseins durch die Ratio mit Erfolg kontrolliert wird – oder zumindest den Wunsch danach. Der Dickhäuter kann auch als mütterliches Wesen gedeutet werden, dessen mächtigen Schutz wir suchen. Übertragen auf das Wachleben: Wir sollen darauf bauen, daß uns kein Übel etwas anhaben kann. Wer auf einem Elefanten reitet, plant einen Aufstieg in höhere Sphären. Daneben sind noch folgende Deutungen möglich: Elefant mit Treiber auf dem Nacken zeigt die Kraft und Energie an, mit der man Hindernisse auf dem Lebensweg überwindet, wobei man von Verstand und Logik geleitet wird. Elefant im Zirkus kann vor übertriebener Eitelkeit und Geltungssucht warnen, mit der man sich leicht der Lächerlichkeit preisgibt. Elefantenkuh mit Jungen symbolisiert, daß man sich nach einem stillen, friedlichen und harmonischen Familienleben sehnt. Artemidoros: Elefanten können, wenn sie stolze, in Freiheit lebende, draufgängerische und Furcht erregende Tiere sind, Menschen entsprechender Art anzeigen. Schaut man sich im Traum mit dem Kopf eines Elefanten statt seines eigenen, so ist das ein gutes Vorzeichen,- der Träumende wird sich in Auseinandersetzungen einlassen, die seine Kräfte übersteigen, daraus als Sieger hervorgehen, aus seiner Überlegenheit großen Gewinn ziehen und auf diese Weise seinen Feinden furchtsamen Respekt einflößen, bei seinen eigenen Leuten aber (in Gunst kommen). Viele, die sich um hohe zivile oder militärische Ämter bewarben, gelangten nach diesem Traumgesicht (an das Ziel ihrer Wünsche). Ein Elefant außerhalb Italiens und Indiens geschaut, zeigt wegen seiner Hautfarbe und Körpergröße Gefahr und Schrecken an, denn das Tier jagt Schrecken ein, besonders denen, die an seinen Anblick nicht gewöhnt sind. In Italien bedeutet er den Herrn, den Kaiser und einen sehr hohen Würdenträger. Deshalb prophezeit er Wohltaten von diesen Personen, wenn er friedlich und gehorsam seinen Reiter trägt, wenn er aber widerspenstig ist, Schaden. Oft kündigt ein verfolgender oder drohender Elefant Krankheit an. Packt und tötet er den Träumenden, prophezeit er ihm den Tod,- greift er ihn nicht,… Traumdeutung Elefant

Jungfrau

…Jungfrau Psychologisch: Der Aspekt, daß dem jungfräuliche Geist, Betrug und Arglist fremd sind, wird durch einen solchen Traum hervorgehoben. Sieht sich der Träumende in seinem Traum als unberührt, verweist dies auf einen Zustand der Unschuld und Reinheit. Ist im Traum eine andere Person unberührt, hebt sie die Ideale der Ganzheit und Ehrlichkeit hervor. Jungfrau steht für eine Entwicklung der Persönlichkeit, die oberflächlich bleibt, den Kern des Wesens nicht verändert,- man soll dann versuchen, sich trotz der notwendigen Anpassung an äußere Zwänge und Lebensumstände stets treu zu bleiben. Sie vertritt auch im Traum wie die unbekannte Frau die weibliche Seite des Träumenden. In Männerträumen die Verkörperung der Anima, oder der Hinweis, daß der Träumende unter einem Mutterkomplex leidet und deshalb in der Realität die Frau in ihrer ganzen Weiblichkeit nicht annehmen will. Gerade jungen Männern erscheint die Jungfrau als Wunschbild der Frau, die sie heiraten wollen. Es muß nicht unbedingt die Sehnsucht nach weiblicher Unberührtheit sein, die einen Mann von einer Jungfrau träumen läßt. Eine Jungfrau ist im praktischen Leben ein unbeschriebenes Blatt. Im Traum kann es deshalb um noch nicht angegangene Unternehmen gehen, die begonnen werden sollten. Bei einer Frau legt ein Traum von einer Jungfrau nahe, daß sie eine gute Verbindung zu ihrer eigenen Psyche hat. Sie ist ein Symbol für den Schatten der Frau. Die Handlungen und Verhaltensweisen der Jungfrau spiegeln unbewußte Verhaltensweisen und Charakterzüge der Träumenden wider. Die Jungfrau kann in Frauenträumen oft die Angst vor dem Partner oder dessen Ablehnung, wie auch starke Emanzipation und Aggressivität gegenüber dem Mann, eine starke Vaterbindung oder Egozentrik in der Liebe und manchmal Frigidität darstellen. Das Traumbild der Jungfrau ist also ein mit vielen Bedeutungen belegtes Symbol. Der Träumende sollte sich, um einen solchen Traum richtig deuten zu können, bewußt mit sich selbst und seinen Einstellungen zu Mann bzw. Frau beschäftigen. Nach traditioneller Traumdeutung kann das Symbol auch Entsagungen und Verzichte im Leben verkünden. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene deutet die Jungfrau im Traum eine Art von Unschuld und Reinheit an, die oft in den Dienst anderer Menschen gestellt wird. Volkstümlich: (arab. ) : sehen oder sprechen: eine glückliche Bekanntschaft machen,- mit großer Verwunderung über etwas staunen, das man ne für möglich gehalten hätte,- finden: Glück im Spiel,- mit Kranz: es gibt eine Hochzeit,- zum Tanz holen: neue Bekanntschaft, Liebschaft,- küssen: die eigenen Lebensgewohnheiten werden sich demnächst entscheiden verändern,- auch: Gewinn und Reichtum,- beten sehen: eine Verlobung wird gelöst. (europ.) : Anzeichen einer inneren Wandlung,- die erste Stufe ist erreicht,- auch: mit den Spekulationen Glück haben,- bleiben: bringt Entsagung,- (für Mann): symbolisiert einen neuen beruflichen Plan oder er möchte eine spezielle Frau näher kennen lernen,- eine durch zügellose Bemerkungen beleidigen: man wird bestraft werden,- eine zur Frau begehren: man… Traumdeutung Jungfrau

Gouvernante

…Gouvernante Psychologisch: Die nicht besonders zeitgemäße Verkörperung strengster und sehr konservativer Erziehungsmethoden gilt als Traumsymbol für ein entsprechendes Weltbild, demnach jeder Autorität blind zu gehorchen war. Es geht um die kritiklose Anpassung an traditionelle Werte und das Verleugnen eigener Wünsche und Empfindungen zugunsten eines ‘makellosen Rufes in der Gesellschaft’. Wer heute noch von Gouvernantenträumen geplagt wird, sollte seine Autoritätshörigkeit einmal in Frage stellen und ‘endlich aufwachen’, um seine eigentliche Anlagen und Bedürfnisse zu entwickeln. Volkstümlich: (arab. ) : Du wirst mit unangenehmen Leuten zu tun haben. (ind. ) : (mit ihr zu tun haben, von ihr belehrt werden): durch reiches Wissen hast du auf allen Wegen Glück. Grab Allgemein: Der Traum von einem Grab ist ein Hinweis darauf, daß der Träumende Rücksicht auf die Gefühle nehmen muß, die er mit dem Tod oder seiner Vorstellung vom Tod verbindet. Grab versinnbildlicht jene unbewußten Inhalte, die man unbewältigt verdrängt hat und die deshalb Unsicherheit und Angst erzeugen. Das fordert dazu auf, diese Konflikte zu verarbeiten. Zum Teil kommt auch Angst vor dem eigenen Tod oder dem eines anderen Menschen darin zum Ausdruck. Psychologisch: Nimmt der Träumende in der Traumhandlung an einer Beerdigung teil oder steht vor einem geschlossenen Grab, haben diese Bilder meist den Sinn von Begräbnis. Das Grab als Traumsymbol steht für Lebensangst und Resignation, für den Träumenden ist es der letzte Zufluchtsort, dort sucht er und findet endlich Frieden. Es kann sein, daß das Grab als Zeichen für fehlenden Lebenswillen gedeutet werden muß. Der Traum zeigt möglicherweise, daß der Träumende einen Persönlichkeitsanteil getötet und vor der äußeren Welt verborgen hat. Wer vom eigenen Grab oder dem anderer träumt, der ist um eine Hoffnung ärmer. Er begräbt gewissermaßen eine Idee, einen Plan, von dessen Durchführung er sich viel versprach. Aber im Traumgrab kann auch ein Problem begraben werden, das man lange genug mit sich herumgetragen hat. Ebenso umschreibt die Grabstätte die Ratlosigkeit, die sich im bewußten Leben breitzumachen droht. Bei älteren Leuten sind Träume vom Grab oft ein Zeichen dafür, daß sie mehr in der Vergangenheit leben. Mit diesem Bild möchte das Unbewußte vielleicht daran erinnern, daß auch der ältere Mensch noch eine Zukunft vor sich hat, für die es sich zu leben lohnt. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene deutet der Traum an, daß der Mensch vielleicht weniger den physischen Tod fürchtet als vielmehr seine Folgen. Volkstümlich: (arab. ) : sehen: Zerwürfnisse in der Familie,- das eines Bekannten oder Freundes sehen: man sollte persönliche Dinge lieber für sich behalten,- hineinsteigen: Falschheit und Unglück erleben,- offenes sehen: unheimliche Erlebnisse oder Todesfall,- an einem offenem stehen: man hat etwas hineinzulegen, wovon man sich befreien möchte,- graben: du mußt dein Unglück nicht selbst herbeiführen,- auch: man wird ein altes Freundschaftsverhältnis zerstören,- besuchen: du… Traumdeutung Gouvernante

Edelsteine

…Mondstein: Steht für den Mond und seine magischen Eigenschaften sowie für Zärtlichkeit und romantische Liebe. Olivin: Weist hin auf Einfachheit, Bescheidenheit und Glück in bescheidenem Rahmen. Onyx: Symbolisiert Scharfsinn, Aufrichtigkeit, spirituelle Kraft und Eheglück. Opal: Stellt nicht nur Treue dar, sondern auch religiöse Leidenschaft, Gebet und Beständigkeit des spirituellen Glaubens. Peridot: Versinnbildlicht die gefestigte Freundschaft und auch den Blitz. Perle: Symbolisiert die weiblichen Prinzipien der Keuschheit und Reinheit, außerdem den Mond und das Wasser. Rubin: Wird in Beziehung gesetzt mit allem, was mit königlicher Größe zu tun hat: Würde, Hingabe, Macht, Liebe, Leidenschaft, Schönheit, Langlebigkeit und Unverletzbarkeit. Saphir: Repräsentiert, weltliche Treue, Tugendhaftigkeit, Kontemplation und die weibliche Seite der Keuschheit. Smaragd: Stellt Unsterblichkeit, Hoffnung, Jugend, Treue und auch die Schönheit des Frühlings dar. Topas: Steht in Beziehung zur Schönheit des Göttlichen in Form von Güte, Treue, Freundschaft, Liebe und Klugheit,- sowie symbolisiert auch die Sonne. Türkis: Er repräsentiert Mut, körperliche und spirituelle Erfüllung sowie Erfolg. Turmalin: Stellt Inspiration, Vorstellungskraft und Freundschaft dar. Zirkon: Symbolisiert Weltklugheit, aber auch Ehre und die Anmut des Großartigen. Spirituell: Aus spiritueller Sicht können Edelsteine und ihre Deutung die persönliche Entwicklung vorantreiben. Volkstümlich: (arab. ) : sehen: du wirst in Versuchung geraten,- viele besitzen: du gelangst zu Amt und Ehren,- finden: verspricht etwas Ehrenvolles, das einem widerfahren wird,- verlieren: hüte dich vor Dieben,- du fällst einem Diebstahl zum Opfer,- erhalten: du beurteilst eine Sache falsch. (pers. ) : Von Edelsteinen zu träumen ist eine Warnung vor einer Reihe kleiner Verluste, die sich einstellen könnten. Der Betreffende sollte in den nächsten Tagen sehr vorsichtig in geschäftlichen Angelegenheiten, aber auch mit seinen Worten und in seinen Handlungen sein. Er neigt dazu, sich von äußerem Glanz und von materiellen Werten stark blenden zu lassen. (europ.) : sehen: sagen ein glückliches Los in Liebe und Geschäften vorher,- auch: eine materielle Versuchung lockt einem an,- besitzen: man wird zu hohen Ehren und Ansehen gelangen,- tragen: man ist zu hochmütig und selbstsüchtig,- finden: man wird einem etwas Wertvollen widerfahren,- viele finden: man wird in Armut geraten,- einen blauen finden: bedeutet eine neue Idee, eine Inspiration oder ein neues Wissensgebiet,- einen roten finden: verheißt erfreuliche Begegnungen in der Liebe,- einen gelben: es ergeben sich neue Chancen durch vielfältige Kontakte,- einen violetten: mehr religiöse Vertiefung würde einem guttun, denn daraus könnten sich wertvolle Einsichten bzw. ‘Hilfe von Oben’ ergeben,- verlieren: bedeutet Schmach,- bei anderen sehen: es stellen sich Versuchungen ein, die man abweisen soll,- geschenkt bekommen: zeigt Glück in allem an, namentlich in Bezug auf die Vergrößerung des Vermögens,- kaufen: du wirst das Erhoffte bei einiger Mühe erreichen können,- Verlust,- verkaufen: Verbesserung der materiellen Lage. (ind. ) : dein Vertrauen zu den Menschen ist stark erschüttert. (Siehe auch ‘Juwelen’, ‘Schmuck’ und unter einzelnen Edelsteinnamen)… Traumdeutung Edelsteine

Zwerg

…Zwerg Assoziation: – die Macht des Kleinen,- unbewußte Kräfte,- Magie. Fragestellung: – An welcher Stelle leiste ich Veränderungsarbeit? Allgemein: Jede Art von Verunstaltung verweist auf einen Teil der eigenen Persönlichkeit, die noch nicht integriert ist oder die noch nicht entwickelt wurde. Im Traum stellt ein Zwerg den Teil des Träumenden dar, der durch ein schmerzhaftes Kindheitstrauma oder zu wenig emotionale Zuwendung beschädigt wurde. Zwerg symbolisiert allgemein unbewußt Energien und Kräfte, die das Leben unmerklich beeinflussen,- man sollte sie genauer erkennen, damit sie bewußt genutzt werden können. Zum Teil steht er auch für Eigenschaften und Erfahrungen, die man nicht ‘klein machen’, also nicht vernachlässigen oder verdrängen darf. Häufig kommen darin aber Minderwertigkeitsgefühle zum Ausdruck, die sich oft daraus erklären, daß Eitelkeit und Geltungsbedürfnis unbefriedigt bleiben. Psychologisch: Die Märchenfigur steht oft für Minderwertigkeitskomplexe. Wer sich selbst im Traum kleiner sieht, als er in Wirklichkeit ist, fühlt sich gegenüber einem Konkurrenten im Nachteil, glaubt, sich mit diesem nicht messen zu können. Manchmal sind die Zwerge im Traum auch Helfer in der Not, also richtige Heinzelmännchen. Ein Zwerg kann einen kleinen Teil des Selbst symbolisieren, mit dem sich der Träumende beschäftigen muß. Dabei handelt es sich möglicherweise um einen verkümmerten Aspekt der Persönlichkeit, der nicht zum Vorschein kommen kann, bis der Träumende bereit ist, für ihn die Verantwortung zu übernehmen. Spirituell: Ein Zwerg symbolisiert das Unbewußte und eine undifferenzierte Kraft der Natur. Volkstümlich: (arab. ) : sehen: du triumphierst über deine Feinde ,- entwickle mehr Selbstvertrauen,- auch: man sollte sich vor der Überheblichkeit bestimmten Personen gegenüber hüten,- möglicherweise wird man bald von Feinden verfolgt, die einem durch ihr geschicktes, niederträchtiges Verhalten Schaden zufügen können. (pers. ) : Ein gesunder Zwerg verheißt eine unerwartete wundersame Lösung verschiedener Probleme. Ein kranker oder behinderter Zwerg stellt eine Warnung dar: In den nächsten Tagen sollten Sie niemandem etwas anvertrauen. Allgemein will das Zeichen vermitteln, daß bisweilen überraschende Wenden eintreten können und daß die Selbstbestimmung sich immer der Existenz und der Macht der Fremdbestimmung bewußt sein sollte. (Frau +) (europ.) : Gegenstück zum Riesen,- kleine Regungen arbeiten sich durch, oft aber auch Würmer, Insekten und Ungeziefer,- künden einen Unfall an, der vermieden werden kann,- falls du Feinde hast, so sind sie machtlos,- sehen: man wird jemanden kennenlernen, dem gegenüber man sich sehr unbedeutend vorkommt,- eine gute Figur habend: man wird geistig oder körperlich nie unterentwickelt sein,- Gesundheit und gute Konstitution ermöglichen einem viele profitable Unternehmungen,- haben die Freunde Zwergenwuchs: sie werden gesund sein und einem viel Freude bereiten,- ein häßlich und scheußlicher Zwerg: verkünden stets Kummer. (ind. ) : sehen: du kannst damit rechnen, daß dir dein Vorhaben gelingt,- (Siehe auch ‘Dämonen’, ‘Hexe’, ‘Menschen’, ‘Riese’, ‘Verkleinerung’)… Traumdeutung Zwerg

Arznei

…Schatzkammern leeren, um die Feinde niederzuwerfen,- hat er die Krankheitsursachen beseitigt, wird er seinen Feind vernichten, wenn nicht, Plagen und Widrigkeiten von seinen Gegnern erdulden. Dünkt es eine Frau, sie führe ab, wird sie die Leibesfrucht, mit der sie geht, schädigen und kein Kind mehr gebären,- ist sie nicht schwanger, wird sie auf Verhütung der Empfängnis sinnen, um sich dem lockeren Gewerbe zu verschreiben, und ihre Absicht erreichen. Macht jemand eine Reinigungs-Kur und scheidet eine Menge Exkremente aus, so daß er sehr matt wird, wird er infolge von Krankheit und Not an den Bettelstab kommen. Greift einer zu einem tödlich wirkenden Mittel und zeigen sich als Folge davon Blutflecken oder andere Merkmale an seinem Körper, wird er, sei er, wer auch immer, von seinen Feinden gedemütigt werden. Nimmt einer ein Mittel und fallen ihm davon alle Haare aus, wird er entsprechend dem Haarausfall verarmen,- ist es der Kaiser, wird er mit List einen Feind vernichten entsprechend der Stärke seiner Streitmacht. Hat jemand ein Medikament eingenommen und ist dadurch wie ein Schlauch aufgeschwollen, wird er das Geld eines Feindes an sich bringen, jedoch um den Preis mächtiger Furcht vor der Obrigkeit, je nachdem, ob die Schwellung groß oder klein gewesen ist. Träumt einer, er nehme ein Mittel ein, seine Nägel fielen davon aus und er werde sehr mager, drohen ihm Krankheit und Strafe seitens des Landesfürsten, und worin einer erfolgreich tätig ist, darin wird er Schiffbruch erleiden. Greift jemand zu einer Arznei, um die Wirkung eines gefährlichen Mittels abzuschwächen, und hat er Erfolg, wird er durch Vermittlung und Fürsprache eines anderen aus seiner Notlage befreit werden,- hat die Arznei keine Wirkung, wird das Gegenteil eintreten. allgemein eine einnehmen: Geldverlust. einem anderen eingeben: Glück in der Lotterie,- bittere einnehmen: du wirst deine Feinde besiegen. (europ.) : wohlschmeckende einnehmen: Gefahr und Verlust, der wieder hereinzubringen ist,- Probleme, doch diese werden sich zum Guten wenden,- ekelhafte einnehmen: lange Krankheit,- oder tiefer Schmerz,- oder Verlust,- eingeben: Glück im Geschäft und im Spiel für die Person, die sie einnimmt,- verabreichen: Sie intrigieren gegen jemanden, der Ihnen vertraute,- bereiten: Krankheit,- Arzneigewächse sehen oder essen: schlechte Geschäfte haben ein Ende. (ind. ) : Träumt einer, er nehme wegen einer Krankheit eine Arznei, wird er Läuterung in seinem Glauben finden,- nimmt er sie aber, ohne krank zu sein, bedeutet es eine Vorsorge für die Erhaltung der Gesundheit und eine Abrundung des Vermögens entsprechend der Wirksamkeit der Arznei. Nimmt einer ein Abführmittel und entleert mächtig den Darm, wird er so viel Geld ausgeben, wie er Exkremente ausgeschieden hat,- ist das Mittel ohne Wirkung, wird er in eine arge Zwangslage kommen und sie nicht bewältigen,- spuckt er das Abführmittel wieder aus, wird er von des Landesfürsten peinlicher Strafe befreit werden…. Traumdeutung Arznei

Anker

…Anker Assoziation: – Sicherheit,- Stabilität. Fragestellung: – Woran in meinem Leben möchte ich festhalten? Psychologisch: Wenn in einem Traum ein Anker erscheint, kann dies im allgemeinen als Hinweis auf die Notwendigkeit aufgefaßt werden, in emotionalen Situationen innerlich gefestigt zu bleiben. Der Träumende sollte sich an einer Vorstellung oder Idee festhalten, die in schwierigen Situationen einen Bezugspunkt für ihn bilden. Anker kann allgemein zeigen, daß man unerschütterlich in sich selbst ruht, sich durch nichts aus dem seelischen Gleichgewicht bringen läßt,- damit verbunden ist oft Sicherheit und Geborgenheit. Der Träumende benötigt Ermutigung, um sich zu entwickeln, und die Fähigkeit, in Zeiten der Labilität ‘standhaft zu bleiben’. Wenn er ausgeworfen wird, ist es im übertragenen Sinn der Rettungsanker, an den wir uns klammern und der hoffen läßt, daß ein Problem mit Hilfe anderer rasch gelöst werden kann und man ruhigere Zeiten entgegengeht. Der Träumende kann überleben, wenn er den Sturm übersteht. Reicht der Anker tief und ist er zuverlässig fest im Grund verhakt, bedeutet dies Selbstvertrauen, Ausgeglichenheit und Charakterfestigkeit. Hält er nicht richtig oder reißt er, weist dies auf Unsicherheiten, Zweifel oder Enttäuschungen hin. Wird der Anker im Traum gelichtet, dann sind die äußeren Zwänge zu groß für den Träumenden, es schwindet dementsprechend eine Hoffnung dahin. Eine Veränderung in unserem Leben wird eher zu unseren Ungunsten ausfallen. Läßt sich der Anker im Traum nicht einholen oder wirkt er behindernd, kann es sein, daß der Träumende das Verlangen hat, sich von unerwünschten Bindungen, Verpflichtungen, persönliche Eigenschaften oder Vorurteilen zu lösen, durch die er in der Weiterentwicklung behindert (festgehalten) wird. Geht ein Schiff mit dem aufgezogenen Anker auf große Fahrt, können wir unserem Leben eine andere Richtung geben. Ob diese als positiv zu sehen ist, ergeben andere Symbole aus dem Traumbild. Spirituell: Der Anker symbolisiert Hoffnung, Zuversicht und Heil. Der Träumende entwickelt allmählich Hoffnung auf künftige Ruhe. Volkstümlich: (arab. ) : sehen: alle deine Hoffnungen, Wünsche gehen in Erfüllung,- am Schiff sehen: du wirst eine unliebsame Reise machen,- auswerfen: große Gefahr wird dich umgeben,- werfen: du wirst bald einen Hausstand gründen, oder etwas Neues, Erfolgreiches beginnen aufziehen sehen: alle Hoffnungen werden schwinden,- selbst lichten: es ist höchste Zeit, tu etwas, sonst verlierst du Kostbares,- unvollständig oder zerbrochen: man wird in eine Pechsträhne geraten,- ein Vorhaben könnte verhindert werden, auf das man große Hoffnungen gesetzt hat. (europ.) : gesamten, ganzen sehen, für Ledige: erfüllt deine Hoffnungen,- für einen Seemann: bedeutet Gutes, wenn die See ruhig ist,- für Liebespaare: Streit,- unter Wasser sehen: Enttäuschungen,- unliebsame Reise,- Wohnortwechsel,- auswerfen: Rettung in Gefahr von außen, doch sollte man selbst die Initiative ergreifen,- zerbrochener Anker: droht schwere Not an, Verlust von Freunden,- eine kommende Pechsträhne,- sich an einem festhalten: die Verhältnisse bessern sich,- in einem Hafen ankern: man kann… Traumdeutung Anker

Alte Menschen

…C. G. Jung aufgetaucht. Dieses Symbol steht für Lebenserfahrung und Lebensweisheit und ist positiv aufzufassen. Es kann dem Träumenden auch oft nützliche Hinweise geben. Erscheint im Traum ein alter Mann oder ein Greis, der bekannten Personen ähnelt, muß wie bei alte Frau die Beziehung des Träumenden zu dieser Person berücksichtigt werden. Aus der gesamten Traumhandlung kann auch eventuell eine negative Bedeutung herausgelesen werden, wenn es sich um einen bekannten alten Mann handelt. Der Traum soll dann als Mahnung aufgefaßt werden, sein Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber kritisch zu überprüfen. Sieht man sich selbst als alten Menschen, weist das vermutlich darauf hin, daß man zu sehr an überholten Vorstellungen, Traditionen und eingefahrenen Gewohnheiten haftet, die das Leben einschränken oder wenn man sich selbst alt sieht, obwohl man noch jung ist, steht ein Reifungsprozeß vor seinem Abschluß. Volkstümlich: (arab. ) : freundliche alte Leute: du sammelst reiche Erfahrungen,- alter Mann sehen (mit negativen Begleitgefühl): Krankheit und Tod,- unbekannten alter Mann sehen: Mahnung zur Besinnung,- Warnung vor bösartigen Menschen in der eigenen Umgebung,- du wirst kluge Freunde finden, die dir helfen,- alte Frau sehen: Anzeichen von Ängstlichkeit, Schwäche, Kummer und Sorgen in allernächster Zeit,- sich selbst alt sehen: es erwarten einem Ehre und Würden,- auch: Weisheit und Abstand von den Dingen sollen erreicht werden. (pers. ) : Zu träumen, man sei älter als in Wirklichkeit, stellt eine Empfehlung dar, auf seine Ernährung und seinen Schlaf zu achten. Zu träumen, man sei jünger, bedeutet, daß eine allgemeine Besserung der Lebensumstände eintreten wird. Einen sehr alten Menschen im Traum zu sehen, ist ein Symbol für eine kommende glückliche Zeit. Allgemein legt das Bild dem Träumenden nahe, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. In der Zeit, die ihm bleibt, kann der Träumende manch einen Traum wahr machen. (Kind -) (europ.) : Mahnung zur Besinnung,- Warnung vor schlechten Neigungen, alte Leute können auch bösartig sein,- einen alten, unbekannten Mann sehen: man sollte jetzt mehr Besonnenheit zeigen und über sich selbst nachdenken,- auch: er warnt manchmal vor bösartigen Menschen in der Umgebung,- träumt ein Mann von einer alten Frau: ein gutes Zeichen,- es bedeutet Glück in der Liebe und in geschäftlichen Dingen,- träumt eine Frau von einer alten Frau: sagt eine friedliche und ruhige Zeit voraus,- träumt eine Frau von einem alten Mann: bedeutet absolute Treue des Ehepartners,- träumt ein Mann von einem alten Mann: er wird einen neuen Freund finden,- eine alte Frau allgemein sehen: ein Symbol für Ängstlichkeit, Schwäche oder Sorgen in allernächster Zeit,- viele alte Leute sehen: glückverheißender Traum,- in Lumpen: Schwierigkeiten,- glücklich sehen: ist von guter Vorbedeutung,- Glück und Zufrieden sein,- unglücklich sehen: eine unglückliche Laufbahn wird sie bedrücken,- selbst sein: man wird in seinen Ansichten jünger. (Siehe auch ‘Alt’, ‘Mutter’, ‘Vater’)… Traumdeutung Alte Menschen

Hügel

…Hügel Assoziation: – müheloses erreichen eines Zieles,- bequemes Vorwärtskommen. Fragestellung: – Was fällt mir leicht? Psychologisch: Wurde im Traum ein Hügel oder Berg bestiegen, kann die Mühelosigkeit oder Schwierigkeit des Aufstiegs mit der Wahrnehmung davon verbunden sein, wie man die Reise durchs Leben bewältigt. Ein schneller Anstieg kann die Mühelosigkeit des persönlichen Fortschrittes darstellen. Sich auf den Berg zu kämpfen, deutet an, daß ein Problem schwer zu lösen ist. Erkletterte man den Hügel oder den Berg im Traum allein oder half jemand dabei? Die Antwort kann sich darauf beziehen, wie unterstützt man sich im Leben fühlt. Wenn der Träumende in seinem Traum zusammen mit anderen Menschen einen Hügel hinaufgeht, verweist dies darauf, daß er zusammen mit anderen ein gemeinsames Ziel verfolgt. Wenn sich der Träumende in seinem Traum oben auf einem Hügel befindet, zeigt er damit, daß er sich seiner eigenen Weitsicht bewußt ist. Er hat sich bemüht etwas zu erreichen, und kann die Ereignisse seines Strebens nun von oben überblicken, um ihre Auswirkungen auf seine Umwelt und seine Mitmenschen einzuschätzen. Der Träumende hat etwas erreicht, was er anfangs vielleicht nicht für möglich hielt, und er ist nun dazu in der Lage, seine nächste Arbeit im Licht des neu erworbenen Wissens zu bewältigen. Im Traum auf der Spitze eines Hügels oder Berges zu stehen kann auch ein Zeichen für Stolz und Ehre sein, vor allem, wenn man auf andere Menschen hinunterschaut. Im Allgemeinen steht der Hügel wie der Berg für Hindernisse, die man aber leichter überwindet. Geht der Träumende in seinem Traum einen Hügel hinunter, deutet dies darauf hin, daß er meint, die Umstände würden ihn in eine bestimmte Richtung drängen. Vielleicht bewegt er sich von dem Erreichten fort und bemerkt, daß er seine eigenen Fähigkeiten doch noch nicht im Griff hat. Spirituell: Auf dieser Ebene ist Anstrengung notwendig, um die Klarheit zu erlangen, die der man braucht, um weitere spirituelle Fortschritte zu machen. Volkstümlich: (arab. ) : sehen: große Erwartungen hegen,- auch: begrabene Hoffnung oder Leidenschaft,- besteigen: man wird problemlos vorankommen oder auch ein angenehmes Abenteuer erleben,- sich auf ihm befinden: jetzt kann man die Ergebnisse seines Handelns und seiner Bemühungen überblicken (entsprechend dem Aussehen der Landschaft), die Früchte seiner Arbeit ernten und sich auf seinen Lorbeeren ausruhen. (pers. ) : Je höher der Hügel, desto schwerer sind die Barrieren auf dem Weg zu nehmen, desto steiler sind aber auch die Aufstiegsmöglichkeiten. Eine schwierige, vielleicht aber recht erfolgreiche Zeit steht bevor. Sie müssen stark sein und mit Ihren Kräften haushalten. (europ.) : zeigt eine Unannehmlichkeit an, der man jedoch leicht aus dem Weg gehen kann,- besteigen, ohne den Gipfel zu erreichen: bedeutet, daß das Leben voller Kämpfe und Schwierigkeiten sein wird,- rät ferner zu einer Auswanderung, Änderung im… Traumdeutung Hügel

Gärtner(in)

…Gärtner(in) Assoziation: – natürlicher Prozeß. Fragestellung: – Was wächst in mir heran? Allgemein: Die Rolle eines Gärtners ist ähnlich der Rolle des Bauern. Hier aber handelt es sich mehr um einen Ordner, um den sorgfältigen Pfleger der pflanzlichen Natur. Der Mann mit der grünen Schürze ist bezogen auf seine Blumen, auf seine Fruchtbäume, auf seine Kulturpflanzungen. Im Traum ist es der innere Gärtner, der den Garten der Seele nicht verwildern lassen darf. Deshalb erschrak jene Träumerin so sehr, als sie heimkehrend erkennen mußte, daß ihr Garten voll Unkraut, die Bäumchen verwildert und die Büsche formlos geworden waren,- Dornenzeug wuchs über den Weg, und der Brunnen war ausgetrocknet. Man mag sich erinnern, daß die betrübten Frauen, welche an Ostern den toten Jesus suchten, ihm als einem ‘Gärtner’ begegneten. Deshalb, und weil es sich um den Garten der Seele handelt, ist Christus oft als solcher dargestellt worden. Traumgärten finden sich selbst in Kirchen, und der Gärtner ist dann ein Mönch, ein Geistlicher oder eine himmlische Gestalt. Andererseits kann der Gärtner im Traume etwas sehr Erdhaftes an sich haben. Er verbindet sich dann mit der Realität eines im Garten konzentrierten erdverbundenen Daseins. Wo der Gärtner im Traum auftaucht, da ist Seelisches in Ordnung zu bringen,- wenn man selbst symbolischerweise ein Gartengerät in den Händen trägt, hat auch das Bewußtsein an dieser Ordnung mitzuarbeiten. Psychologisch: Bei jeder Traumfigur, die im Traum eine bestimmte Rolle übernimmt, ist es wichtig, darauf zu achten, womit sie beschäftigt ist. Ein Gärtner kann die Erkenntnis und Weisheit repräsentieren, die der Träumende durch seine Lebenserfahrung gesammelt hat. Häufig deutet ein Gärtner im Traum auf einen Menschen hin, auf den sich der Träumende verlassen kann, der auf alles achtgibt, womit der Träumende glaubt, nicht umgehen zu können. Er ist Symbolgestalt für den Einklang und Austausch mit der Natur im Sinne von geben und nehmen, gestalten und sich inspirieren lassen. Pflegt der Träumende selbst in seinem Traum einen Garten, heißt dies, daß er liebevoll für sich selbst sorgt. Alle Pflanzen im Garten der Seele müssen gleichermaßen gepflegt werden und von Unkraut freigehalten werden, da sonst der Seelen-Garten zu verwildern droht. Der Traum vom Gärtner weist oft darauf hin, daß in unserer Psyche irgend etwas in Unordnung geraten ist. Hilft der Träumer bei Gartenarbeit, wird er schon bald seine Probleme ohne fremde Hilfe lösen können. Spirituell: Ein Gärtner im Traum unterstützt den Träumenden darin, den Weisen in sich zu erkennen und ihm mehr Vertrauen zu schenken. Volkstümlich: (arab. ) : sehen oder sprechen: Hoffnung tragen. (europ.) : bedeutet Verdruß. (Siehe auch ‘Bauer’, ‘Garten’)… Traumdeutung Gärtner(in)

Fabelwesen / Fabeltiere

…unmenschlich- menschlichen Gestalten ist schwierig. Ihre Bedeutung kann nur intuitiv und über den Weg der Mythologien, in denen sie ihre echteste Heimat haben, erfaßt werden. Man kann freilich ahnen, was ein Mannlöwe ist, wenn man das Sinnbild des Löwen begriffen hat und vom Wesen eines starken Mannes weiß. Dabei darf man aber nicht rational einfach an eine Summierung des genannten Tieres und des Menschen denken! Den beide Erscheinungsweisen sind einander durchwirkend, einheitliche Gestalt geworden. Der Träumer kann nur feststellen, da Bedeutendes in ihm wach ist in einer Form, die noch nicht in das Menschenreich und nicht ins Reich der Tiere gehört. Im Verlauf analytischer Betrachtung verwandeln sich diese Monstren nach und nach in vorkommende bekannte Tiere und in wirkliche Menschen. Damit wird die Kraft, die jenes faszinierende, beängstigende Gebilde zusammenhielt, frei und strömt dem Bewußtsein zu. Das Ergebnis ist eine bedeutende Stärkung der Persönlichkeit. Der Mensch kann mit einem Meerweibe nicht viel anfangen,- viel eher fängt es mit ihm etwas an und lockt ihn als Undine – ‘halb zog sie ihn, halb sank er hin’ – in das Reich der unbewußten Seelenflut. Wenn sie aber zu einem wirklichen Weibe geworden ist und anderseits das Fischwesen wirklich im Wasser schwimmt, dann merkt der Träumer, daß es um eine ‘fischblütige’, verzaubernde weibliche Seelenfigur, um eine ‘Anima’ in ihm selbst ging. Damit ist er frei vom unfreiwilligen Verzaubert- werden. Außen lebt, was nach außen gehört, innen wohnt, was als eigenartiges Gebilde im abgründigen Reich der Seele sein großes, wenn auch unbegreifliches Wohnrecht besitzt. Tiere können also in Träumen mit unter als Wesen gezeigt werden, die Merkmale anderer Geschöpfe aufweisen, um die Aufmerksamkeit des Träumenden auf bestimmte Eigenschaften zu lenken. Der Träumende macht in seinem Traum die Erfahrung, daß es keine allgemeingültigen Prinzipien gibt. Allein schon der schöpferische Akt, den derartige Träume beinhalten, ist positiv zu bewerten. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene stehen Fabelwesen im Traum für furchtsame und grausame Mächte der Natur. Der Träumende wird auf seine eigenen ‘animalischen’ Kräfte aufmerksam gemacht, und er sollte klären, ob er sie kontrollieren kann. Artemidoros: Hier noch ein Hinweis: Man beachte, daß alles, was ins Gebiet der Wunderzeichen fällt, was ganz unmöglich existieren und vernünftigerweise am Tag nicht vorkommen kann, wie z.B. ein Hippokentauros, (ein Pferd mit menschlichen Oberkörper und Fischschwanz), eine Scylla (Meerungeheuer, vorgestellt als Fischweib) und ähnliche Ungeheuer, Hoffnungen lügen straft und zunichte macht. Volkstümlich: (arab. ) : man ist in seinen tiefsten Seelenschichten aufgerührt. (europ.) : sehen: ein Meeresungeheuer im Wasser ist nicht gut,- außerhalb des Wassers bedeutet es Glück,- von einem verfolgt werden: in unmittelbarer Zukunft von Sorgen und Unglück geplagt werden,- eins besiegen: man wird gegen seine Feinde erfolgreich vorgehen und zu herausragender Stellung aufsteigen. (Siehe auch ‘Archetypen’, ‘Drache’, ‘Monster’)… Traumdeutung Fabelwesen / Fabeltiere

Münzen

…Münzen Assoziation: – kleiner Wert,- Geringfügigkeit. Fragestellung: – Was ist in meinem Leben von beträchtlichem Wert? Wo in meinem Leben lasse ich mich von Geringfügigkeiten ablenken? Allgemein: Traditionell: ein Glücksymbol, besonders dann, wenn die Münze aus Kupfer war. Dann hätte man Glück im Spiel und in der Liebe zu erwarten. (Kupfer ist das ‘Metall der Venus’.) Psychologisch: Geld – auch im Traum. Münzen gelten als Besitzsymbol in jeder denkbaren Spielart. Artemidoros: Es behaupten einige, daß Geld und Münzen insgesamt Unglück bedeuten,- nach meiner Beobachtung verursachen kleine, kupferne Münzen Mißstimmungen und kränkende Worte, Silbermünzen dagegen bezeichnen Absprachen bei Verträgen über wichtige Angelegenheiten, Goldmünzen über noch wichtigere. Immer ist es besser, wenig Gut und Geld als zu viel zu besitzen, denn großer Reichtum bedeutet Sorgen und Kummer, weil er ebenso wie ein Schatz schwer zu verwalten ist. Der Kaiser, ein Tempel, ein Soldat, ein kaiserliches Schreiben, ein Silberstück und ähnliches mehr sind Zeichen, die wechselweise füreinander stehen. Stratonikos träumte, er trete den Kaiser mit Füßen. Beim Verlassen des Hauses fand er ein Goldstück, auf das er zufällig getreten war,- es machte keinen Unterschied, ob er den Kaiser oder dessen Bild mit Füßen bearbeitete oder trat. Volkstümlich: (arab. ) : Träumt einer, er finde oder bekomme von jemandem Goldmünzen, werden ihm seine Untergebenen und Dienstleute so viel Sorge und Kummer bereiten, wie Wert und Menge der Goldmünzen ausmachen. Schenkt jemand anderen Goldmünzen, wird er auch anderen Anteil an seinem Mißgeschick nehmen lassen. Findet einer eine oder zwei Münzen, wird er geliebten Personen in die Augen schauen,- sind es mehr als zwei, lege er es als Sorgen und Plagen aus, wie schon gesagt wurde. Dünkt es einen, er präge Goldstücke, wird er Strafgewalt über andere bekommen, und sein Ende wird Gefahr und Tod sein. Findet oder bekommt einer von einem Bekannten Miliaresia (Grundsilbermünze 1000 Stück = 1 Pfund Gold), werden harte Worte zwischen ihnen fallen. Findet jemand eine Menge dieser Münzen oder bekommt sie von jemandem in einem Topf oder trägt sie unberührt darin fort, wird er entsprechend dem Gewicht Reichtum und Freude erlosen. Träumt der Kaiser, er schenke einem anderen gemünztes Gold, wird er ihn entsprechend dem Geschenk peinigen,- gibt er ihm ein Miliaresion, wird er ein hartes Urteil über ihn fällen. Bekommt einer Miliaresia vom Kaiser, erwarte er diesen Ausgang für sich selbst. Prägt einer solche Münzen, wird er Richter werden, falls er dazu fähig ist, hat er Geist und Verstand, Reden und Schriften verfassen,- ist er nicht mit Talenten ausgestattet, wird er andere verleumden und streitsüchtig sein. Verliert einer die Münzen, die er besitzt, wird er unterliegen, falls er einen Prozeß führt, wenn nicht, in Bedrängnis kommen, aber bald von ihr befreit werden. Findet einer Pholleis (Standardkupfermünze), wird er Streitigkeiten,… Traumdeutung Münzen

See

…See Assoziation: – zurückgehaltene Emotionen,- häufig ein Gefühl der Ruhe und des Friedens. Fragestellung: – Welche Gefühle kann ich leicht in mir bewahren? Allgemein: Ein See im Traum stellt die innere Welt der Gefühle und Phantasien dar, die unbewußte Seite des Träumenden, die eine reiche Kraftquelle sein kann, wenn er sie anzuzapfen versteht. Ist der See verschmutzt, hat der Träumende Ideen und Vorstellungen übernommen, die ihm nicht entsprechen und ihm daher nicht guttun. Klares Seewasser macht deutlich, daß der Träumende seine Ängste und Gedanken in bezug auf sich selbst geklärt hat. Psychologisch: Wie das Meer (siehe dort) ist der See Teil des kollektiven Unbewußten in ständiger Hinwendung zum persönlichen Unbewußten, nur das hier das Ufer ein stilleres Gewässer umschließt, das nicht die Weite (des Meeres) kennt und auch nicht stets stürmisch aufgerührt wird. In der Traumübersetzung kann der See also das stille Wasser (siehe dort) umreißen, das tief gründet. Wer von einem See träumt, kommt vielleicht in eine ruhigere Zeit,- wahrscheinlich kann er auf einen Lebensabschnitt zurückblicken, der ihn so angespannt hat, daß er sich nun mehr Beschaulichkeit ins Dasein wünscht. Trotzdem vermag er sich nie ganz der Ruhe hinzugeben, denn plötzliche Stürme können im Traum seinen See aufpeitschen und den Träumer im Wachleben gewissermaßen im Regen stehen lassen. Der See im Traum wird für die Heimat magischer Weiblichkeit und von Ungeheuern gehalten, daher steht er für die dunklere Seite des Weiblichen. Solche Bilder spielen im Traum eine Rolle, wenn der Träumende die Angst vor diesem Teil seiner Persönlichkeit verliert. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene symbolisiert der See im Traum das Unbewußte und die Ursubstanz. Volkstümlich: (arab. ) : großer, ruhiger und von reiner Farbe sehen: Aussicht auf frohe Zukunft und glückliche Bekanntschaften,- Ruhe und Frieden in der nächsten Zeit,- getrübter Seespiegel: mit Störungen, an denen man meist selbst Schuld ist, rechnen müssen,- stürmisch bewegter: Familienzerwürfnisse,- du hast es nicht leicht in der Ehe,- darin fischen: du nutzt deinen Vorteil nicht,- auch: du wirst dich verlieben,- darin baden: du wirst beobachtet,- darin schwimmen: du machst neue Bekannte,- am Seeufer liegen: du bist zufrieden und glücklich,- (europ.) : neue Entscheidungen drängen sich auf,- je unruhiger der See, desto schneller muß die Entscheidung getroffen werden,- einen sehen: man wird mit einem Menschen zusammentreffen, auf den der Ausspruch zutrifft ‘Stille Wasser sind tief’,- in einem baden oder darauf fahren: der vorgenannte Ausspruch ist auf sich selbst anzuwenden,- schmutziger oder trüber: Vorsicht, du sollst nicht blindlings auf ein vermeintliches Ziel lossteuern,- ein schmutziger der von nackten Felsen und kahlen Bäumen umgeben ist: verheißt ein trauriges Ende im Geschäfts- und Liebesleben,- ein schmutziger, von grünen Bäumen umgebener See: verkündet, daß die eigene Moral einem vor leidenschaftlichen Wünschen schützt,- durch deren Überwindung wird man die… Traumdeutung See