Redaktion

…Redaktion Volkstümlich: (ind. ) : vertraue auf dich selbst. Rede / reden Allgemein: Rede (Ansprache) kann Mitteilungs- und Geltungsbedürfnis versinnbildlichen,- man will sich vielleicht im Wachleben allzusehr in den Vordergrund drängen. Auf jeden Fall möchte er auf seine Umwelt wirken und sie in seinem Sinne beeinflussen. Dann warnt sie oft vor Übertreibungen, mit denen man anderen auf die Nerven fällt. Manchmal weist sie auf Schwatzhaftigkeit hin. Hält ein anderer die Rede, warnt uns das davor, uns von jemandem bereden (überreden) zu lassen. Bei der Auslegung können auch der Inhalt des Gesprochenen und die darin eventuell enthaltenen Symbole von Bedeutung sein. Psychologisch: Im Traum gehaltene Reden zeigen an, daß spezielle Gefühle und Bedürfnisse jetzt ihren verbalen Ausdruck finden sollten. Es ist der richtige Zeitpunkt, um jemandem etwas ausführlich und vorbehaltlos zu erklären, was man bis jetzt zurückgehalten hat. Ertappt man sich im Traum jedoch laut redend, so liegt man mit sich selbst im Streit. Volkstümlich: (arab. ) : Träumt der Kaiser, ein Großer oder Feldherr, es redeten Wesen und Dinge mit ihm, die sonst nicht mit Lauten begabt sind, werden ihm Freude und Sieg über die Feinde winken, und er wird sich kaum fassen vor Erstaunen und Freude gleichwie über die Rede derjenigen, die nicht der Sprache mächtig sind. Mit einem Baum oder Haustier zu sprechen prophezeit jedem viel Geld und Reichtum, er sei, wer er wolle. Spricht einer mit einem wilden Tier oder mit einer Schlange, bedeutet das ebenso Sieg über seine Feinde,- denn die wilden Tiere und Schlangen haben Feindschaft mit den Menschen. Redet jemand mit Vögeln, weist das auf seinen Reichtum wegen der Flügel. halten: deine Geschwätzigkeit wird dir manche Unannehmlichkeiten bereiten,- auch: du hast kein Recht im Hause,- hören: man will dich zu etwas überreden, sei vorsichtig,- mit anderen Menschen: du hast viele Freunde,- andere reden auf uns ein: ein Spiegelbild, wie man anderen auf die Nerven fällt,- mit sich selbst: du bist mißtrauisch und einsam,- mit Vögeln: du hast Sehnsucht nach der Liebe,- mit Hunden: du zeigst nicht dein gutes Herz,- mit Pferden: eine große, treue Liebe wird erwidert. (europ.) : Redner sehen: Friede, Wohlstand,- laut reden und keiner hört zu: mit sich selbst im Streit sein,- halten: zeigt eine ehrenvolle Laufbahn an,- deutet auf unbefriedigtes Geltungsbedürfnis hin,- andere auf einem einreden: dies ist ein Spiegelbild, wie man anderen auf die Nerven fällt,- anhören: ermahnt zum Guten,- Warnung, sich nicht beschwatzen zu lassen,- im Banne eines brillanten Redners sein: verheißt, daß man Schmeicheleien zuviel Beachtung schenkt, da man sich überreden läßt, Unbekannten zu helfen,- Verliebt sich eine junge Frau im Traum in einen Redner, wird sie sich in der Liebe von Äußerlichkeiten beeindrucken lassen. (ind. ) : Redner sehen: gute Geschäfte,- halten: du wirst einen… Traumdeutung Redaktion

Bett

…Problemen und Konflikten oder wird auf eine bevorstehende ernstere Krankheit vorbereitet. Bett machen verheißt meist ein zukünftiges glücklicheres Familienleben. Schlecht gemachtes oder schmutziges Bett kann Unzufriedenheit mit sich selbst und den eigenen Lebensumständen anzeigen oder auf familiäre Probleme hinweisen. Nicht schlafen können im Bett kündigt Unruhe und Streit mit anderen an. Aus dem Bett aufstehen zeigt, daß man einen Entschluß gefaßt hat und ihn mit Mut und Ausdauer durchführen wird. Kommt das Bett in Träumen von Ehepaaren oder langjährigen Lebenspartnern vor, kann der Zustand des Bettes über die Beziehung Auskunft geben. Spirituell: Ein Bett kann eine Art spirituelles Heiligtum und ein Gefühl von Reinheit darstellen. Es ist der Ort der Regeneration, der Liebe, des Todes und der Geburt. Volkstümlich: (arab. ) : Das vertraute Unterbett bedeutet die Ehefrau. Träumt einem, dasselbe sei ihm gestohlen worden, so bedeutet dies den Tod seiner Ehefrau,- ist es verbrannt, wird sie durch eine schwere Krankheit umkommen. Dünkt es ihn, er bekomme ein anderes Unterbett, wird er entsprechend dessen Schönheit eine andere Frau nehmen. Trägt er dasselbe von einem Ort zum andern, wird seine Frau von einer Hand in die andere wechseln. Ist der Ort, wohin das Bett getragen wurde, besser oder schlechter, wird sich die Lage der Frau entsprechend verbessern oder verschlechtern. Findet jemand eine andere Matratze, wird er eine andere Frau zu sich nehmen. Schläft einer in einem fremden Haus in einem fremden Bett und kennt er den Hausherrn, wird er dessen Frau zum Ehebruch verführen, kennt er ihn nicht, Unzucht treiben. Schnürt einer sein Bettzeug zusammen und trägt es anderswohin, wird er von seiner Frau fortgehen und sie bei seiner Rückkehr züchtig und unbescholten vorfinden,- ist sein Bettzeug voller und praller geworden, wird er, wenn er wieder heimkommt, seine Frau schwanger von ihm finden. Dünkt es einen, er habe ein unbekanntes Bett, wird er in der Fremde eine Frau nehmen, deren Art und Wesen der Schönheit, Größe und Ausstattung des Bettes gleicht. Schaut einer ein bekanntes oder fremdes Polster auf seinem Bett und sich selbst darauf liegen, wird er große Verantwortung und Freude erlangen, weil das Polster auf einem hölzernen Bett liegt, Holz aber auf mächtige Männer weist,- je länger er auf dem Bett liegt, um so mehr wird er über diese Männer erhöht werden. Schläft einer auf weichem Polster ohne Sorgen, wird er seine Frau betrüben und sich nicht um sie sorgen,- ruht er auf buntem Polster, wird der Traum entsprechend den oben gedeuteten Farben ausgehen. unbenützt sehen: Deine Nerven schreien nach Ruhe. Du arbeitest zu viel. Mach mal Pause, sonst kommt der Rückschlag. benützt sehen: Die Arbeit wartet, du aber gehst deinen Liebschaften nach. Alles zu seiner Zeit getan, bringt Glück. reinweiß überzogen sehen: glückliches Eheleben,- sehr schön: glückliche Ehe,-… Traumdeutung Bett

zureden

zureden Volkstümlich: (arab. ) : Man will dir keinen Glauben schenken. (europ.) : ein Traum, der besagt, daß man wahrscheinlich ein gefährliches Ansinnen an Sie stellen wird,- man lasse sich nicht verleiten. Traumdeutung zureden

Zunge

…aus den Zähnen oder den Lippen hervorgesprossen sind,- es bedeutet immer dasselbe. Volkstümlich: (arab. ) : Träumt der Kaiser, er habe die Sprache verloren, wird sein Kanzleivorstand in Gefahr geraten, und ihm selbst wird die Ausfertigung seiner Briefe und Schreiben schwere Sorgen bereiten,- ist der Träumer ein einfacher Mann und Soldat von Beruf, werden die geheimen Gedanken und Wünsche seines Herzens nicht offenbar werden,- einem Armen wird alles verquer gehen, eine Frau Scham empfinden und sich vor den Blicken der Männer verschleiern. Dünkt es den Kaiser, er habe die Sprache wiederbekommen, wird er seinen Kanzleivorstand zu Recht schätzen und ehren, und dessen gute Dienste werden ihm großen Nutzen bringen,- auch werden sie allen anderen förderlich sein. Hat sich jemand an der Zunge verletzt, so daß es ihn zwar nicht am Sprechen, wohl aber am Essen hindert, wird er bei allen in seinem Bemühen, zu Besitz und Einkünften zu kommen, auf Schwierigkeiten stoßen und in äußerste Armut geraten. Wenn einem träumt, er lispele oder stottere, der wird ein Werk in Angriff nehmen, aber Spott ernten, jedoch keinen Schaden leiden. wenn jemand einem die Zunge rausstreckt: man wird sich bald über einem lustig machen und versuchen, einem zu täuschen,- selbst jemandem die Zunge heraus strecken: man sei auf der Hut sich nicht durch ein Ungeschick lächerlich zu machen,- auch: lasse dich nicht in Schwätzerei ein,- naß: du wirst jemanden kränken,- trocken: Krankheitsgefahr,- blau: Todesnachricht,- geschwollen: man lügt dich an,- sich selbst in diese beißen: man wird in nächster Zeit vom Unglück verfolgt werden,- abschneiden: böse Verleumdungen,- abgeschnitten: es steht eine leidenschaftliche Liebesaffäre bevor, die jedoch mit beträchtlichen Unannehmlichkeiten verbunden sein wird,- essen: schweigen ist besser als Reden. (europ.) : Sexualsymbol und Sexualorgan (in direktem und übertragenem Sinne),- in der Bedeutung besteht also kein Zweifel,- du mußt dich vor jemandes Eifersucht hüten, der dich verleumden will,- jemand streckt einem die Zunge entgegen: man ist recht ungeschickt und macht sich lächerlich,- man gehe dem Gerede anderer aus dem Wege,- eines anderen sehen: man wird bei einem Skandal verunglimpft werden,- man sollte jetzt seine Zunge hüten,- die eigene sehen: die eigenen Bekannten werden einem mißbilligend betrachten,- man sollte seine Worte sehr unter Kontrolle halten,- sich diese verbrennen: durch allzu große Beredsamkeit hat man Befremden erregt oder wird solches erregen,- in irgendeiner Art und Weise angegriffen: die eigene Schwatzhaftigkeit wird einem in Schwierigkeiten bringen,- essen: Verleumdungen, die man verhältnismäßig leicht zunichte machen kann. (ind. ) : Träumt der Kaiser, seine Zunge sei ihm abgeschnitten, verkürzt oder so groß geworden, daß er sie nicht mehr bewegen kann, wird er ungerechte Urteile fällen,- ist er klug und weise, wird er seine Klugheit und Weisheit einbüßen, die Feinde werden über ihn triumphieren, und er wird in große Bedrängnis geraten…. Traumdeutung Zunge

Arme (Körperteil)

…das Wahre trifft und folgendermaßen lautet: Die rechte Hand bezeichnet den Sohn, den Vater, den Freund und denjenigen, von dem wir in der Umgangssprache im übertragenen Sinn zu sagen pflegen: ‘Er ist seine rechte Hand!’,- die linke bedeutet die Gattin, die Mutter, die Schwester, die Tochter. Träumt nun jemand, er habe eine Hand eingebüßt, so wird er eine von den Personen, die durch sie bezeichnet werden, verlieren. Allgemein bedeuten beide Hände zusammen die Handwerke, Handschriften und Reden,- die Handwerke, weil diese mittels der Hände ausgeübt werden, Handschriften, weil diese schlechthin ‘die Hände’ heißen (cheir bedeutet sowohl Hand als auch Handschrift, Unterschrift = cheirographon), Reden, weil man während des Redens gestikuliert. Ein Allkämpfer, der in den olympischen Spielen sowohl den Ring- wie den Allkampf bestreiten wollte, träumte, seine beiden Arme wären zu Gold geworden. Er errang in keiner Konkurrenz den Siegeskranz,- denn er sollte starre und unbewegliche Arme haben, als wären sie aus Gold. Spirituell: Der Arm symbolisiert Ihre Fähigkeit, all Ihre Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse auszudrücken, diese zu verwirklichen oder auch zu zerstören. Volkstümlich: (arab. ) : Die Oberarme mit ihren Muskeln bedeuten den Bruder oder den obersten und besten Knecht. Träumt jemand, seine Arme seien erschlafft, gebrochen oder erkaltet …, ist es der rechte Arm, wird das Unglück noch größer sein …,- in allen seinen Wünschen enttäuscht, wird er den Bruder oder den obersten und besten Knecht verlieren. Kuriert er die Arme mit Erfolg, wird er schnell Leiden und Lasten abschütteln. Träumt einem, daß seine Arme kräftiger und stärker geworden sind, wird er in allem, was er erhofft und begehrt, Kraft und Erfolg haben. Sind an seinen Armen mehr Haare gewachsen als vordem, wird er seinen Besitz vermehren,- ein Armer wird reich werden. großen oder starke haben: deutet auf viel Arbeit,- kleinen haben: Armut,- behaarte Arme: du wirst es mit rücksichtslosen Gegnern zu tun haben,- breitet jemand die Arme für einem aus: man soll nicht zurückhaltend sein und Gelegenheiten, die sich einem bieten, ausnutzen,- der auf der rechten Seite fehlt: ein Todesfall naher Verwandter,- der auf der linken Seite fehlt: Tod eines entfernten Verwandten,- heben: Es geht mit dir aufwärts. Lasse nicht nach im Eifer! senken: Du mußt deine Zeit abwarten. Nichts übereilen. brechen: Not und Gefahr in Aussicht,- man sollte sich für Streitigkeiten innerhalb der Familie hüten,- Warnung vor unbesonnenem Handeln,- Armbinde tragen: Größte Vorsicht und Pflichterfüllung ist geboten. (europ.) : seinen eigenen sehen: schwere Arbeit,- von besonderer Größe: schwere Zeiten, schwere Arbeit,- starke und kräftige Arme: Macht, Ehre und Gesundheit,- einen kleine haben: Lustbarkeit,- schwacher: zeigt Erkrankung von Bruder oder Schwester an,- lange: schwere bevorstehende Arbeit,- kurze: Warnung vor einem Vorhaben, wozu vielleicht die Mittel nicht ausreichen werden,- erheben: die Verhältnisse sind nicht frei von fremden Einflüssen,-… Traumdeutung Arme (Körperteil)

Kot

…mit Betrug und Streit verschaffen,- ist es Viehkot, wird der Gewinn noch größer, das Unrecht aber geringer sein. Erleichtert sich einer, sei er, wer er wolle, auf seiner Latrine, wird er für sein Haus Ausgaben machen. Denn die Latrine ist der Ort, wo man sich ausgibt. Sind die Exkremente trocken, werden die Ausgaben gering, wenn feucht, größer sein. Entleert sich jemand auf einer fremden Latrine, wird er sich für eine fremde Person in Unkosten stürzen,- macht er einfach auf fremde Erde, wird er Geld für Frauen und für eine Reise in die Fremde ausgeben. Träumt der Kaiser, er entleere sich oftmals unter Zwängen und Schmerzen, wird er seinen Kronschatz notgedrungen für die Besoldung seiner Truppen erschöpfen,- ein einfacher Mann wird sich gezwungen sehen, seine Geldreserven anzugreifen, ein Armer Hunger und Not leiden,- denn aller Kot, den Menschen oder Tiere ausscheiden, bedeutet Hab und Gut des Menschen. Gibt einer Blut oder Wasser von sich, wird der Schaden noch schlimmer sein. Sehen die Exkremente wie Hülsenfrüchte aus, wird der Träumende von Drangsal frei werden. Scheidet jemand, der krank oder bedrückt ist, Steine aus, wird er die Übel sich vom Halse schaffen, ist er gesund, unnützes Gesinde davonjagen. Scheidet jemand eine Schlange aus, wird er einen Feind, der unter demselben Dach wohnt, hinauswerfen, wenn Bandwürmer, Hausgesinde, und zwar so viel, wie er Würmer ausgeschieden hat,- ein Armer wird wohlhabend werden, weil er die Schädlinge losgeworden ist. Dünkt es jemanden, er gebe nichts als Blut von sich, wird er sich von Reichtum und Sünden lossagen. Wälzt er sich im Blut oder besudelt er damit seine Kleider, wird er wieder sündigen und Reichtümer sammeln. Träumt einer, er stoße auf eine Grube voll Mist und stolpere darüber, wird er von Dieben und Betrügern hereingelegt werden. Fällt er kopfüber in die Grube, wird er durch deren Intrigen ruiniert werden. Gewahrt er nur die Grube und verspürt deren üblen Geruch, werden die Schurken nichts ausrichten, und er wird nur kurze Zeit seine Not haben. den eigenen sehen: man wird sich von Lästigem befreien,- fremden sehen: nimm dich vor übler Nachrede in acht,- sich mit fremden Kot bespritzen: üblen Nachreden ausgesetzt sein,- darin gehen und sich die Kleider beschmutzen: bedeutet traurige Zufälle, trübselige Erlebnisse, Not und Elend, manchmal aber auch Todesfall eines Freundes,- hineinfallen: ein Unheil steht bevor,- hineintreten: großes Glück und Geldeingang,- an den Schuhen: kleine Unannehmlichkeiten,- an den Händen haben: du wirst kleine Vorteile erlangen,- auch: du bist in einer unehrenhaften Sache verwickelt. (europ.) : gilt als ein Vorzeichen eines Gewinnes,- bedeutet Glück,- hineintreten: kündet Reichtum oder überwundenes Elend an,- hineinfallen: verkündet unverhofften Vorteil. (ind. ) : hineinfallen: Erbschaft kommt dir ins Haus,- sammeln: Armut und Elend werden dein Gast sein. (Siehe auch ‘Darmentleerung’, ‘Exkremente’, ‘Toilette’)… Traumdeutung Kot

Hand

…man die Bedeutung dieser Person im eigenen Leben. Hand eines anderen küssen weist darauf hin, daß man sich einzuschmeicheln versucht,- wird die eigene Hand geküßt, warnt das vor der Täuschung durch andere. Hände ringen tritt oft bei Rat- und Hilflosigkeit auf, wenn man keinen Ausweg mehr sieht. Hände treten oft als Wegweiser im Traum auf. Eine zierliche Hand kann in eine spezielle Richtung deuten, während eine wettergegerbte Hand einen völlig anderen Weg weist. Die Geschicklichkeit der Hände kann mit persönlichen Angelegenheiten verbunden sein. Waren sie leicht oder schwer zu handhaben, und war man frustriert oder beharrlich ? Artemidoros: Die rechte Hand weist auf den Vater, den Sohn, den Freund, den Bruder und denjenigen, von dem wir in der Umgangssprache im übertragenen Sinn zu sagen pflegen: ‘Er ist meine rechte Hand’,- die linke auf die Gattin, die Mutter, die Freundin die Tochter und die Schwester, hin. Träumt nun jemand, er habe eine Hand eingebüßt, so wird er eine der Personen, die durch sie bezeichnet werden, verlieren. Allgemein bedeuten beide Hände zusammen die Handwerke, Handschriften und Reden,- die Handwerke, weil diese mittels der Hände ausgeübt werden, Handschriften, weil diese schlechthin ‘die Hände’ heißen, Reden, weil man während des Redens gestikuliert. Daß es für Seeleute, Pantomimen und Taschenspieler nichts Gutes voraussagt, wenn sie keine Hände haben, weil sie ohne diese ihren Beruf nicht ausüben können, ist wohl jedem klar. Träumt man das Fleisch von der Hand des Sohnes zu essen und er als Handwerker mit seinen Händen den Lebensunterhalt verdient, beschert es dem Sohn Reichtum und dem Vater Nutzen von seinem Sohn. Eine Wunde an der rechten Hand, und zwar an der inneren Handfläche, deutet ein Darlehen und Niedergeschlagenheit über einen Schuldbrief an. Eine Narbe bezeichnet das Ende jeder Sorge. Ein Kranker betete zu Sarapis, er möge ihm, falls es ihm bestimmt sei, gerettet zu werden, im Traum die rechte Hand schütteln, wenn nicht, die linke. Und wirklich träumte er, er betrete den Sarapistempel und Kerberos (Der dreiköpfige, mit Schlangenmähne und -schweif versehene Höllenhund, der die Toten an der Rückkehr aus der Unterwelt hindert.) schüttelte ihm die rechte Hand. Am nächsten Tag darauf starb der Mann, wie zu erwarten war. Denn Kerberos, der nach allgemeinem Glauben den Tod bedeutet, zeigte sich durch das Ergreifen der rechten Hand bereit, ihn aufzunehmen (Wortspiel: he dexia = die Rechte und paradexasthai = aufnehmen). Spirituell: Die Hand symbolisiert Aktivität, Macht und Herrschaft. Volkstümlich: (arab. ) : Die Hand bedeutet den besten und treuesten Knecht. Träumt der Kaiser, seine Hand sei abgeschlagen, erfroren oder verbrannt, wird er seinen besten und treuesten Knecht verlieren,- büßt er seine Hand durch Verbrennungen ein, wird sein getreuer Diener im Krieg und auf dem Schlachtfeld ums Leben kommen. Ein gemeiner Mann wird seinen… Traumdeutung Hand

Schlaf / schlafen

…Realitäten,- auch: man wird etwas Wichtiges versäumen,- jemanden schlafen sehen: eine günstige Gelegenheit sollte man nicht verpassen,- schlafende Menschen sehen: man wird sich bald über etwas freuen können,- andere schlafen sehen: man wird seine Widersacher im Kampf um eine Frau besiegen und deren Gunst erringen,- jemanden anderen Geschlechts schlafen sehen: es bietet sich eine günstige Liebesgelegenheit, die man nicht verpassen sollte,- für Mann, eine schlafende Frau sehen: die Liebesbeziehung wird sich vertiefen,- für Frau, einen schlafenden Mann sehen: die Liebesbeziehung wird sich vertiefen,- bei einem hübschen Mädchen: du wirst dich über dich selbst ärgern,- bei einen jungen und schönen Menschen schlafen sehen: verspricht inneres Liebesglück,- einen alten und häßlichen Menschen schlafen sehen: deutet auf materielle oder äußere Vorteile hin,- mit einer abstoßenden Person oder einem Gegenstand: man wird davor gewarnt, daß die eigene Liebe schneller als die des Liebsten vergeht und man wegen der Eskapaden leiden wird,- neben einem kleinen Kind schlafen: weist auf häusliche Freuden und Zuneigung hin,- sich selbst schlafend sehen: verkündet Friede und Glück,- selbst schlafen, im eigenen Bett: häusliche Überraschung,- im Freien: eine Überraschung ist unterwegs,- in einem fremden Bett oder in fremder Umgebung: kündet eigenartige Beziehungen zu einem anderen an,- in behelfsmäßigem Unterschlupf: unerquickliche Verhältnisse stehen bevor,- im frisch bezogenen Bett liegen: bedeutet Frieden und Wohlwollen für alle, die einem lieb sind,- in einer Laube: verkündet eine hoffnungsreiche Zukunft,- an außergewöhnlichen Orten ruhen: verheißt Krankheit und gebrochene Versprechen,- im Freien schlafen: man könnte bald verreisen,- im Wagen oder Boot schlafen: sehr unruhige Tage,- man sollte auf der Hut sein und sich nicht von anderen zu etwas überreden lassen,- gehen wollen und kein Bett finden: verheißt trübe Tage,- sich selbst schlafwandeln sehen: kündet eine Gefahr an,- mit jemanden anderen Geschlechts zusammen schlafen: man selbst oder der Liebespartner nimmt es mit der Treue nicht sehr genau, wenn dieser jung und schön ist,- oder es deutet auf ein aus materiellen Gründen eingegangenes Liebesverhältnis, bei dem man wegen physischer Abneigung gegen den Partner innerlich unglücklich wird, wenn dieser alt und häßlich ist,- eheliche Szenen stehen bevor, wenn es sich um die Ehepartner handelt,- Träumt eine junge Frau, sie schlafe mit ihrem Liebsten oder einem faszinierenden Gegenstand, wird sie davor gewarnt, seinem Charme willig zu erliegen. (ind. ) : unter freien Himmel: eine weite Reise steht dir bevor,- in der Kirche: falsche Nachrichten, du wirst belogen,- in einer Laube: hoffnungsvolle Zukunft,- im Gasthof (Hotel): ein Wunsch wird dir in Erfüllung gehen,- im Wagen oder in der Eisenbahn: du wirst gute Geschäftsverbindungen anknüpfen,- dabei gestört werden: Verdruß,- im Gehen (Straßenverkehr): drohender Unfall,- bei den Eltern: Glück, Ehre, Zufriedenheit,- mit dem oder der Geliebten: du hast Neider,- im Bett: Faulheit,- Schlafende sehen: angenehmer Besuch kommt ins Haus,- Freude. (Siehe auch ‘Erwachen’)… Traumdeutung Schlaf / schlafen

Wein

…seinen Reichtum ohne Nutzen verlieren. Hat er sich vom Weingenuß aufgebläht, wird er der Aufblähung entsprechend Geld in Hülle und Fülle haben. Bereitet einer einen künstlichen Wein zum Trinken, wird er dem Landesfürsten Lügen auftischen, um ein gutes Geschäft zu machen,- trinkt er vom Wein, wird er sein Vorhaben nicht ohne Anstrengung zuwege bringen, trinkt er nicht, wird das Gegenteil eintreten. Träumt jemand, er dürste und bitte einen andern um einen Trunk und bekomme ihn auch, wird er mit dessen Hilfe der Armut entrinnen, sofern der Trunk nicht warm gewesen ist,- ist er aber warm, wird er statt Hilfe nur leere Ausflüchte von ihm zu hören bekommen. Trinkt einer aus einem Gefäß Wasser, das ihm ein bekannter Verstorbener darreicht, wird er, er sei, wer er wolle, bald sterben,- trinkt er von dessen Hand gemischten Wein, wird ihn eine schwere Krankheit dahinraffen. Das Trinken von saurem Wein bedeutet weder Reichtum noch Macht, sondern Bitterkeit und Trübsal entsprechend dessen Säure. Trinkt einer ein künstlich zubereitetes Getränk, wird er, gleich wie das Getränk widerwärtig ist, bittere Stunden durchmachen. Träumt einer, er trinke Obstwein, wird er sich trügerische Macht einreden, die keinen Nutzen bringt. trinken und sich berauscht fühlen: du wirst durch dein Betragen öffentliches Ärgernis erregen,- roten sehen oder trinken: du bist stets gut gelaunt,- glückliche Liebestage,- weißen: du wirst Zufriedenheit erlangen,- auch: frohes Beisammensein mit Freunden,- saurer: man hat an der lauten Geselligkeit keine Freude mehr und möchte lieber alleine sein,- einschenken: deine Sorgen werden vergehen,- verschütten: du wirst dein Glück verscherzen,- auch: sei in deinem Verhalten und in deinen Reden bedachtsamer,- auch: Krankheit,- Apfelwein: bescheidene Freuden. (pers. ) : Mehrere Möglichkeiten bieten sich an: Träumt man vom ungetrübten Genuß eines Glases Wein, verheißt dies Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Träumt man, vom Wein betrunken zu sein, so bahnt sich gegenwärtig etwas an, das noch harmlos aussieht, sich aber schnell so unerfreulich entwickeln wird, daß man bald bedauert, beizeiten nichts dagegen unternommen zu haben. Sieht man im Traum andere weintrunken, so ist die Gelegenheit günstig, einen langgehegten Plan zu verwirklichen. (Kind-) (europ.) : eine Wandlung oder Belebung des Geistes läßt sich an,- ist von guter Vorbedeutung,- Weingenuß: ist ein Vorbote von Vergnügen und treuen Freunden,- sehen oder trinken, wenn er wohlschmeckend oder süß ist: man wird einen Menschen kennenlernen, für den man sich begeistert,- ist er sauer: die Begeisterung für einen noch nicht persönlich bekannten Menschen wird beim Kennenlernen schnell schwinden,- saurer Wein trinken: die laute Gesellschaft mancher Menschen kann man jetzt nicht ertragen,- man will seine Ruhe alleine genießen,- verschütten: deutet auf eine Zurechtweisung,- man sollte seinen Mund nicht so weit aufreißen,- sich daran berauschen: du wirst dir die Achtung einer einflußreichen Person erwerben,- Wein von einem Gefäß in ein anderes füllen: steht… Traumdeutung Wein

Hochzeit

…Verdruß in der Ehe erleben,- trübe Erfahrungen machen,- Mißgeschick,- stören: du erfährst eine Untreue,- Hochzeitslader: Man wartet auf deine Werbung. (europ.) : Wunschtraum bei sexuellen Komplexen (bei Frauen und besonders bei jungen Menschen),- beiwohnen: bedeutet große Freude,- gute Nachrichten sind zu erwarten,- auch: Single werden sich binden,- Eheleute sollten sich auf Nachwuchs einstellen,- an einer teilnehmen: man macht bald die Erfahrung, daß ein Kummer bereitendes Ereignis auf einen zukommt, so daß der Erfolg auf sich warten läßt,- selbst halten: gilt für Auflösung einer Verbindung,- man ist zu Lustbarkeiten geneigt,- sehen: du wirst von einem Begräbnis hören,- bringt Eifersucht,- verheiratet werden: es grenzt an ein Wunder, wenn man dem Tod entkommt,- ist die Hochzeit fröhlich und man sieht keine bleichen, schwarzgekleideten Geistlichen, die einem feierlichen Versprechen abnötigen, kann auch das Gegenteil der Fall sein. Hochzeitskleider anziehen: Mißverständnisse in der Ehe,- Hochzeitsreise machen: bringt eine große Überraschung,- Hochzeitsgäste haben: man wird viel Geld verlieren,- Glaubt eine junge Frau, ihre Hochzeit sei ein Geheimnis, ist ihr Ruf in Gefahr, denn dies prophezeit möglicherweise ihr Verderben. Geht eine Frau eine Vernunftehe oder eine standesgemäße Ehe ein, steigt sie in der Achtung der Umwelt, gegebene Versprechen und Annehmlichkeiten werden ihr nicht vorenthalten. Ist eine Frau der Meinung, ihre Eltern seien mit der Heirat nicht einverstanden, werden ihre Angehörigen ihre Heirat mißbilligen. Heiratet ihr Geliebter eine andere, ist das ein Zeichen für grundlose Sorge, denn er steht treu zu seinem Heiratsversprechen. Sieht eine Frau einen Gast auf ihrer Hochzeit in Trauerkleidung, wird sie nur Unglück in ihrer Ehe haben. Erblickt sie einen solchen Gast auf einer anderen Hochzeit, wird sie sich wegen des Unglücks eines Angehörigen oder Freundes Sorgen machen. Ihr werden möglicherweise Freudlosigkeit und Krankheit begegnen und nicht, wie erhofft, Glück und gute Gesundheit. Nach diesem Traum werden ihre Vergnügungen oder die anderer durch unerfreuliche Vorkommnisse oder Überraschungen beeinträchtigt. (ind. ) : Träumt einer, er rüste ein Hochzeitsmahl, wird er für die Geheimnisse seiner Macht die Hilfe von Freunden in Anspruch nehmen. Schenkt er ihnen Wein ein, wird er Schaden von ihnen erleiden. Bringt er Zymbeln, Harfen und Tänzer herbei, werden Trübsal und Jammer über ihn kommen. Läßt er zum Hochzeitsmahl brennende Kerzen aufstellen, wird er Macht gewinnen und sie mit anderen teilen. Ertönen bei Kerzenschein süße Lieder, wird er lange leben und entsprechend dem Wohlklang des Gesangs über seine Macht frohlocken. mitmachen: Ledige werden sich bald verheiraten,- Verheiratete erleben Freude an ihren Kindern,- bei einer Hochzeit tanzen: hüte dich vor dem anderen Geschlecht,- selbst feiern: Glück in der Ehe,- mit einer fremden Frau oder einem fremden Mann halten: deine Angelegenheiten geraten in Verwirrung. In der indischen Traumschrift ‘Jagaddeva’ wird sie mit nahen Tod oder zumindest großem Schmerz übersetzt. (Siehe auch ‘Braut’, ‘Ehe’, ‘Heirat’)… Traumdeutung Hochzeit

Frau

…Mit einer Frau spazieren gehen kann ebenfalls auf Ärger und andere Probleme des Alltags hinweisen. Mehrere Frauen beisammen können vor Klatsch und übler Nachrede warnen. Das ist aber nur ein Teil der möglichen Deutungen des Symbols der Frau,- oft erschließt sich der individuelle Sinn nur mit Hilfe freier Assoziationen und unter Berücksichtigung der persönlichen Lebensumstände. Volkstümlich: (arab. ) : Träumt einer, er lasse sich mit einer alten Frau ein, wird er von einem Mächtigen, der schon bei Jahren ist, Macht erlangen,- hat er sie aber nur um den Beischlaf gebeten oder ihr solches zu verstehen gegeben, sein Begehren aber nicht befriedigt, wird er sich in einer unmöglichen Sache abmühen, aber nichts ausrichten. Träumt der Kaiser oder ein Fürst, er bekomme viele junge Mädchen für seinen Palast, wird er fremden Reichtum gewinnen und so viele Jahre in Freude leben, wie die Zahl der Mädchen beträgt,- sind es deren gar viele, bedeutet es Monate. Schaut dies ein gemeiner Mann was ungewöhnlich ist, wird er viel Geld, aber auch Sorgen haben. Sieht der Kaiser oder ein Fürst eine elegant gekleidete Frau in seinem Palast, seine eigene oder eine fremde, und dünkt es ihn, er scherze und verkehre mit ihr, wird er ein Jahr erleben, das in allem nach seinem Wunsch verläuft. Greift er nach ihren Brüsten und preßt Milch heraus, wird er sich in jenem Jahr eine große Freude verschaffen, aber auch die Frau wird die Gesellschaft des Geliebten genießen,- ein gemeiner Mann wird in seinem Gewerbe ein gutes Jahreseinkommen erwirtschaften, ein Sklave bald die Freiheit erlangen, ein Armer zu Vermögen kommen. Kauft jemand ein junges Mädchen und erwählt es zu seiner Lebensgefährtin, weil er Gefallen an ihr gefunden und es liebgewonnen hat, wird er zu früher erworbenen Rechten noch andere gewinnen. schöne bekannte sehen: du bekommst Hilfe von Freundesseite,- schöne, aber nackte sehen: man sollte sich vor blinder Liebe in acht nehmen,- auch: Glück und Gesundheit,- auch: Sinnbild einer unbewußten Leidenschaft,- häßliche: Kummer und Schwierigkeiten stehen einem bevor,- in Festkleidung: eine Verlobung oder Hochzeit,- in Trauerkleidung: Todesfall in der Familie oder schwere Krankheit,- eine schwarz oder weiß verhüllte Frau sehen: bedeutet den Tod,- mit blonden Haaren: eine schwierige Situation wird sich lösen,- mit roten Haaren sehen: hüte dich vor Verfolgung,- eine Auseinandersetzung wird sich zuspitzen,- deutet eine Falle an, die irgend jemand in der Umgebung einem zu stellen versucht,- mit braunen Haar: eine üble Vorbedeutung,- Krankheit eines Familienmitgliedes,- mit schwarzen Haar: man ist eifersüchtig entsprechend der Länge des Haares der Frau,- mit schönem langen Haar: Gesundheit,- Glück,- mit sehr langem Haar: eine Liebesangelegenheit wird ernsten Charakter annehmen,- mit kurzen Haar: man muß mit Ärger rechnen,- mit einer unbekannten zusammenkommen oder sprechen: man wird Bekanntschaften machen,- alte sehen: sich zanken und streiten,- Kummer… Traumdeutung Frau

Esel

…und wegen der im Volksmund umgehenden Redewendung. Bezüglich Reisen zeigen sie große Sicherheit an, verursachen jedoch wegen ihres trägen Schrittes Verzögerungen und Stockungen. Der Wildesel bedeutet Feindschaft mit einem rücksichtslosen und ganz gemeinen Kerl,- denn er ist mit dem Esel stammverwandt. Volkstümlich: (arab. ) : Die Auslegung des Esels läßt eine vielfache Bestimmung zu, meistens bedeutet er das Schicksal des Menschen. Träumt einer, er setze sich auf eine Eselin, wird er durch eine Frau glücklich werden, besteigt er einen Esel, weist das Gesicht ebenso auf sein Geschick,- auch ihm wird das Glück in dem Maße hold sein, wie er den Esel lenkt und dieser sich lenken läßt,- ist der Esel schwarz, wird ihm das Glück klingende Münze bescheren, wenn weiß, Glück und Aufschwung von Frau und Kindern herrühren. Kauft oder bekommt jemand einen Esel geschenkt und führt er ihn ohne Widerstreben in sein Haus, wird er Gnade bei Gott finden und Reichtum in seinem Haus häufen, so wie er auch den Esel mühelos ins Haus führte. Findet jemand einen Esel, der sich losgemacht hat und nimmt ihn mit, wird er eine unerwartete Freude haben. Milch von einer Eselin trinken prophezeit schwere Krankheit, aber nicht den Tod. Führt jemand einen mit Last beladenen Esel in sein Haus, wird er entsprechend dessen Last sein Glück machen, ferner Reichtum und Freude haben,- trägt das Tier keine Last, wird er Bitternis und Furcht von sich werfen. Träumt einer, sein Esel sei verendet, wird er selbst bald sterben. Fällt er vom Esel, wird er bettelarm werden. Milch von einer Wildeselin zu trinken verheißt Erhöhung, aber auch Krankheit. Dünkt es einen, er führe einen Esel an einem Strick und dieser folge ihm willig, wird ihm entsprechend dessen Folgsamkeit auch das Glück folgen. Träumt einer, er habe eine Eselin und diese verende, wird seine Frau sterben, er selbst verarmen. Bricht sein Esel zusammen, wird er so arm werden, daß ihm nicht mehr zu helfen ist, sowenig wie dem Esel noch zu helfen ist. Eselsfleisch zu finden oder zu essen kündet Gewinn, aber auch Krankheit an, je nachdem, ob man viel oder wenig Fleisch gegessen hat. Bringt einer Eselsmist in sein Haus, wird er entsprechend dessen Menge ohne Anstrengung zu Geld kommen. Findet einer die Haut eines fremden Esels und kennt er dessen Besitzer, wird er diesen beerben, kennt er ihn nicht, unerwartet reich werden. Fleisch vom Wildesel zu essen prophezeit einen großen Namen und Vermögen. Scheint es einem, als werde seinem Esel der Schwanz abgeschnitten, wird er, sofern er in Amt und Würden ist, beides verlieren, ist er reich, Verluste in seinen Einkünften erleiden. Schaut jemand, wie sein mit Lasten beladener Esel ausrutscht und in den Dreck stürzt, wird er Krankheit und Not daheim haben,- steht der… Traumdeutung Esel

Menschen

…Mannes repräsentiert diese Traumfigur die Beziehung zu seinen Gefühlen und zu seiner Intuition. Sie kann auch zeigen, wie er sich auf seine Partnerin bezieht. Geschwister: Der Bruder symbolisiert für den Mann seine andere Seite, die ihm oftmals selbst unbekannt ist (alter ego, das zweite oder andere Ich). Die Schwester symbolisiert das gleiche für die Frau. Geschwister symbolisieren ferner Eigenschaften, die wir stellvertretend von anderen Menschen leben lassen. Zum Beispiel träumt die Karrierefrau von ihrer mütterlichen Schwester, der Aussteiger träumt von seinem Bruder, der große Erfolge aufweisen kann. Geschwister verweisen auf ungelebte Seiten in uns, die uns aber gar nicht so fern stehen, wie wir oft denken. Eine Göttin oder heilige Frau symbolisiert das Potential des Träumenden in bezug auf das größere Ganze. Wenn orientalische Frauen im Traum erscheinen, verweist dies in der Regel auf die geheimnisvolle Seite des Weiblichen. Im Traum eines Mannes enthüllt diese Figur im allgemeinen seine Einstellung zur Sexualität,- im Traum einer Frau hingegen wird mehr von ihrer intuitiven, transzendentalen Kraft gezeigt. Eine ältere Frau stellt entweder die Anima im Traum eines Mannes dar oder den Schatten im Traum einer Frau. Fremder: Im Traum stellt ein Fremder den Teil des Selbst dar, den der Träumende noch nicht kennt. Vielleicht wird er von einem Ehrfurchtgefühl oder von einem Konflikt blockiert. Das Fremde macht uns Angst, aber es lockt auch. Also überwinden Sie Ihre Scheu vor dem Neuen und nehmen Sie es als Möglichkeit an. In der Annahme des Fremden liegt eine große Chance. Nicht zuletzt berichten viele Mythen von Göttern, die als Fremde die Menschen besuchen… Freunde und Freundinnen: Mit diesem Symbol werden Eigenschaften ausgedrückt, die Ihnen helfen und guttun. Wenn Sie schauen, wie Sie diese Freunde charakterisieren würden, finden Sie heraus, welche konkreten Eigenschaften gemeint sind. Freund oder Freundin im Traum personifizieren positive Persönlichkeitsanteile von uns, die wir mehr ausbilden und pflegen sollten. Sie zeigen unsere Fähigkeit oder Notwendigkeit, freundlich zu uns zu sein. Es sind die Kräfte, die uns stärken und verwöhnen. Auf der anderen Seite können diese Traumfiguren auch reale Freunde oder tatsächliche Freundinnen bezeichnen. Dann wird die Beziehung zu dieser Person oder zu diesen Personen abgebildet. Mitunter trifft beides zugleich zu,- die Deutungen auf der Subjektivstufe und auf der Objektivstufe schließen sich nicht gegenseitig aus. Häßliche Menschen: Alle Menschen, die vom Träumer oder der Träumerin als häßlich und ekelhaft empfunden werden, stellen unsere Schattenseite dar. Versuchen sie konkret zu beschreiben, was Sie an dieser Person als häßlich empfinden. Deuten Sie das symbolisch. Eine besonders starke Verdrängung des Schattens liegt vor, wenn Sie sich selbst als häßlich und ekelhaft im Traum empfinden. Möglicherweise gibt es wichtige Einstellungen und Ereignisse, die Sie zu bereinigen, zu ändern oder Wiedergutzumachen haben. Held: Im Traum eines Mannes kann der… Traumdeutung Menschen

Geister

…Träumenden zu unterstützen. Das spirituelle Selbst hat zum gesamten kollektiven Unbewußten Zugang. Volkstümlich: (arab. ) : sehen, unbekannt: Ankündigung, für etwas Unglaubliches zu erleben,- auch: dir droht Unheil, unternimm nichts,- sehen, eines lebenden Bekannten: eine traurige Nachricht erhalten,- jemand aus deinem Bekannten- oder Verwandtenkreis benötigt dringend Hilfe,- sehen, eines bekannten Verstorbenen: du hast gute Freunde, die dich nicht verlassen,- ein schwarzer: eine Hiobsbotschaft erhalten,- ein weißer: die Nachricht ist nicht ganz so schlimm, wie sie auf den ersten Blick sich anhört. (pers. ) : (Geist meint hier nicht »Intellekt«, sondern die Seele eines lebenden oder verstorbenen Menschen.) Ein warnendes Omen: Einen Verstorbenen oder jemandes Seele im Traum zu sehen empfiehlt der betreffenden Person, alle Kraft gegen eine Versuchung zu setzen, die in den nächsten Tagen locken wird. Dieser Versuchung nachzugeben könnte zu einer Kette von Unglücksfällen und als deren Folge zum völligen Ruin führen. Das Zeichen klärt den Träumenden darüber auf, daß sein Leben ihn langweilt und er seine Kurzweil in großen Gefahren sucht. (Mann+) (europ.) : Symbol für das nachjagen eines Phantoms,- sehen: man wird Unangenehmes erfahren,- ist ein Vorzeichen für Feindschaft und Kämpfe, diese werden überwunden, wenn man bei dem Sehen nicht erschrickt,- den Geist eines Elternteils sehen: bedeutet Gefahr,- man sollte beim Aufbau einer Partnerschaft mit Fremden vorsichtig sein,- den Geist eines lieben Freundes sehen: eine weite Reise mit einem unangenehmen Begleiter machen und Enttäuschungen erleben,- mit einem sprechen: man wird gute Eindrücke gewinnen,- man wird Feinde in eine Falle locken,- einer Frau wird Witwenschaft und Täuschung vorhergesagt,- einen Engel oder Geist am Himmel erblicken: weist auf den Verlust von Verwandtschaft und auf Unglück hin,- erscheint am Himmel ein weiblicher Geist zur Rechten und ein männlicher zu Linken, beide gutaussehend: prophezeit einen schnellen Aufstieg aus dem Nichts zum Ruhm,- dies dauert aber nur kurze Zeit, da der Tod einem heimsuchen und dahinraffen wird,- ein weiblicher Geist in langen Gewänder, der ruhig durch den Himmel schwebt: man wird bei wissenschaftlichen Studien Fortschritte machen und mühelos Reichtum ansammeln,- es wird aber ein Unterton von Traurigkeit im Leben herrschen,- den Geist eines lebenden Verwandten oder Freundes sehen: es wird von einem Freund Böses drohen,- man wird gewarnt, die Vorhaben selbst zu überwachen,- wenn der Geist ausgezehrt erscheint, kann dies ein Zeichen für den frühen Tod dieses Freundes sein,- schwebt der Geist eines Freundes durch den Raum: steht für Enttäuschung und Unsicherheit,- musizierende Geister: es wird unvorteilhafte Veränderungen und Traurigkeit zu Hause geben,- an die Wände und Türen klopfen hören: Schwierigkeiten werden auftauchen,- hinter den Vorhängen sehen: man sollte seine Gefühle unter Kontrolle halten, da man sonst eine Indiskretion begehen wird. (ind. . ) : lasse dich nicht mit Gaunern ein,- sehen: Versuchung zur Sünde. (Siehe auch ‘Gespenst’, ‘Religiöse Bilder’)… Traumdeutung Geister

Steine

…Steine Assoziation: – Essenz,- elementares Selbst,- Festigkeit. Fragestellung: – Welcher Teil von mir ist fest und undurchdringlich? Allgemein: Stein kann im Traum für Stabilität und Dauerhaftigkeit stehen, aber auch für Gefühlsverlust. Das Behauen eines Steins stellt den Versuch dar, ein dauerhaftes Denkmal zu schaffen oder einen Zustand aus seiner Erstarrung zu befreien. Stein kann ähnlich wie Felsen Hindernisse anzeigen, die man überwinden muß. Oft symbolisiert er auch Hartherzigkeit, Gefühlskälte oder Haß. Bricht man Steine, soll das nach altindischer Traumdeutung Erfolg durch harte Arbeit versprechen. Edelsteine deutet man wie Juwelen. Wird man mit Steine beworfen, so reden Leute schlecht über einen. Tut man es selber, dann redet man selbst ohne Grund schlecht über andere. Manchmal kündigt es auch eine Reise an, denn wer mit Steinen beworfen wird, läuft selbstverständlich davon. Psychologisch: Stein oder Steine als Traumsymbol können viele Bedeutungen haben. Wenn ein Stein zertrümmert wird, gilt dies als Symbol für eine schwere Verletzung. Empfindet sich der Träumende in seinem Traum als versteinert, weist dies darauf hin, daß seine Standpunkte verhärtet sind. Wird er gesteinigt, leidet der Träumende unter Schuldgefühlen und muß sich für Fehlverhalten bestrafen. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene symbolisiert Stein im Traum die Unvergänglichkeit und Unzerstörbarkeit der höchsten Wirklichkeit. Artemidoros: Jemand mit Steinen bewerfen bedeutet, man werde einen anderen verlästern,- mit Steinen beworfen werden prophezeit einem selbst Verlästerungen von seitens eines anderen,- es gleichen nämlich die Steine schamlosen und streitsüchtigen Reden. Häufig zeigt das Beworfenwerden mit Steinen eine Reise an,- denn der, welcher gesteinigt wird, muß natürlich das Weite suchen. Sind der Steinigenden viele, bringt es erfahrungsgemäß nur Leuten Glück, die von der großen Menge leben. (Im heutigen Griechenland ist das Werfen von Steinen als Ausdruck der Schmähung und Verfluchung üblich. Wenn bei Artemidor der Traum, mit Steinen beworfen zu werden, eine Reise oder ein Außer- Landes- Gehen bezeichnet, so liegt hier gewiß eine Reminiszens an den Brauch der Steinigung und Austreibung des Pharmakos, des ‘Sündenbocks’ vor, wie er uns vom Fest der attisch- ionischen Thargelia bekannt ist.) Volkstümlich: (arab. ) : sehen oder tragen: schwierige Unternehmungen stehen dir in Aussicht,- weisen auf Menschen, die einem geistig überlegen sind,- auch: ein Geheimnis wird schwer auf der Seele lasten, wenn man es nicht einem nahestehenden Menschen anvertraut,- in einem Steinbruch sehen: den Starrsinn anderer mit Erfolg bekämpfen,- auf der Straße liegen sehen: Prüfe, ob du nicht etwas aufzubauen hast, wo du bisher nur Abbruch sahst. Wahrscheinlich bist du bisher an guten Gelegenheiten vorbeigegangen. Steine- Haufen: ein neues Glück blüht für dich,- aufheben: du hast etwas Böses vor,- finden: eine große Enttäuschung in der Liebe,- sortieren: du suchst das kleinere Übel,- fahren: du willst dir ein Haus bauen,- werfen: du bist übermütig und suchst Streit,- sich mit Steinen werfen sehen:… Traumdeutung Steine

Tiere

…Träumende versucht, mit seiner Beziehung zu der dunklen Seite seines Wesens ins reine zu kommen. Die Ziege kann auch den Teufel repräsentieren. Zusammengesetzte Tiere: Wenn man von Lebewesen träumt, die sich aus mehreren Tieren zusammensetzen, kann dies ein Hinweis darauf sein, daß Verwirrung darüber herrscht, welche Eigenschaften für bestimmte Situationen ausgebildet werden sollten. Die verschiedenen Charakteristika der jeweiligen Tiere, aus der sich das Lebewesen im Traum zusammensetzt, müssen aufgenommen und integriert werden, oder aber in einer Traumfigur sind mehrere potentielle Entwicklungsmöglichkeiten ausgedrückt. Besteht das Lebewesen zur Hälfte aus Tier und zur Hälfte aus Mensch, erkennt der Träumende allmählich seine animalischen Instinkte und formt sie zu einem menschlichen Bild um. Artemidoros: Mit wilden Tieren zu kämpfen ist für einen Armen von guter Vorbedeutung,- er wird vielen Leuten Unterhalt gewähren können. Denn der Tierkämpfer nährt mit seinem Fleisch die Tiere. Einem begüterten Mann dagegen drohen Übergriffe von Menschen, die den betreffenden Tieren im Wesen gleichen. Vielen kündigte das Traumerlebnis Krankheit an,- denn eine Krankheit verzehrt gleich reißenden Tieren die Leiber. Sklaven aber erlangen die Freiheit, wenn sie durch wilde Tiere ums Leben kommen. Volkstümlich: (arab. ) : lieben: du wirst echte Freunde haben,- kleine Tiere wie Mäuse, Vögel usw. können Sinnbilder für jüngere Geschwister sein,- große Tiere verraten uns eigene Wesenszüge und verborgene Triebe,- wilde: Schwierigkeiten im Beruf,- auch: du hast mit schwierigen Menschen zu tun,- zähmen: fraglicher Gewinn,- reden hören: Warnung vor Übervorteilung und Schaden durch andere,- auch: du weißt mehr als mancher andere,- füttern: Glück,- auch: deine Liebe wird erwidert,- ausgestopfte: eine eingebildete Gefahr beunruhigt dich,- auch: du hängst an lieben Erinnerungen,- weiden sehen: du hast treue Freunde,- Glück und Zufriedenheit,- in einer Vielzahl sehen: es kündigen sich einschneidende Veränderungen an,- treiben: achte auf dein Vermögen,- von ihnen verfolgt werden: ein Feind geht hinter dem Rücken gegen einem vor,- ein gutes Verhältnis zu ihnen haben: man wird in Zukunft viel Glück haben und in bezug auf schwierige Situationen immer einen Ansprechpartner haben,- schlagen: du bist feig und hinterhältig,- quälen: du bist ein schlechter Mensch,- töten: du verlierst deine besten Freunde,- tote: Hinweis auf Veränderung der persönlichen Verhältnisse. (europ.) : Einschaltung eigener Tiertriebe oder Triebwünsche in das Traumleben,- verheißen im Allgemein eine üble Lage,- der Charakter jedes einzelnen Tieres ist für die Deutung des Traumes ausschlaggebend,- viele wilde und zahme: man wird sich in Gefahr begeben,- kleine sehen: manchmal Symbol für ein junges Geschwisterchen,- füttern: bedeutet Glück und Reichtum,- von ihnen verfolgt werden: Schädigung durch Feinde,- sprechende: eine Warnung, sich nicht von anderen schaden bzw. übervorteilen zu lassen,- tote sehen: Veränderungen in den persönlichen Verhältnissen werden angezeigt. (ind. ) : zähmen: Mißgunst,- reden hören: nicht zu offenherzig sein,- wilde: deine Geschäfte sind etwas verworren. (Siehe auch einzelne Tierarten ‘Haustiere’, ‘Raubtier’)… Traumdeutung Tiere